| Highlights 2011 |
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Die drei Konstanten einer Tour:
..x, D...s & R...'n'R...
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20. - 31. Oktober 2011
"Die Schmankerl auf Deutschland-Tour "
8 Menschen (6 Männer/2 Frauen).
12 Tage auf Achse.
6 Auftritte.
3.600 gefahrene Kilometer.
Stationen: Dornbirn, Trier, Hamburg, Berlin, Weimar, Erfurt, Berlin, Leipzig.
Bester Auftritt: Alle.
Größter Erfolg: Sogar Anja tanzte! (Erfurt)
Meisten Menschen auf einer Bühne: Zusammen mit der Bolschewistischen Kurkapelle waren wir 28. (Berlin/Wabe)
Treueste Fans/Besucher: Monika & Elvira aus München, sowie die Gruppe Ja, Panik (jeweils zwei Konzerte).
Beste Geschichte: Ein Sänger wollte eine Dame auf einen Drink einladen und wurde mit Begleitschutz in der Jugendherberge abgegeben. (Hamburg/Reeperbahn)
Beste Wuchtl: O sagt zu E: "Bohr dir ein Loch in den Kopf, dann kommt Licht ins Dunkel."
Unfreundlichstes Wort: Papperlapapp
Beste Zusammenfassung: "Die Höhepunkte der Freude haben die Mühen der Ebene sichtbar überragt!" (Hömal) |

26.04. | Ebenfalls Schmankerl
der Schöpfung, die 3 Herren von
No Means No ©Mario Lang |
Dienstag, 26. April 2011
Die "SCHMANKERL DER SCHÖPFUNG"
meinen "No Means No "
Wieder einmal durften die "Schmankerl der Schöpfung" (Stimmgewitter Augustin + Seven Sioux) für ein großes Kalieber eröffnen. Diesmal waren es No Means No. Unabhängige Beobachter berichteten von einem großen Abend. |
| Highlights 2010 |
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29.10. | Die Schmankerl feiern den
neuen 20er-Kalender im Innsbrucker p.m.k.
© Monika Ben Amara
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21. - 31. Oktober 2010
Come Together: 8 x Stimmgewitter + 3 x Sioux = Schmankerl der Schöpfung : Österreich
Punkgroßvater Rainer Krispel hatte zu tun, er vollendete gerade seinen ersten Punkrockroman ("Im Sommer als Joe Strummer kam"). Es hat trotzdem funktioniert und wie! Linz, Steyr (+Krispel) Graz, Innsbruck und Feldkirch (–Krispel).
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05.10. | Von der Reeperbahn
direkt in die Kirche © Mario Lang |
13. - 20. Oktober 2010
Durch Ost und West in Germany
"Einzigartig im herkömmlichen Musikzirkus! Die Ösi-Sandler-
Band Stimmgewitter Augustin revoluzzt die Kirchen und verkitscht die Szene-Kneipen. Staunend miterlebt in Leipzig, Hamburg und in Berlin. Gestreckte Abeiterfäuste in heiligen Hallen und eine polonaisetanzende Untergrundszene. ..."
(Die andere Welt) |

06.10. | Multi-Geburtstag @ Flex
© Magdalena Blaszczuk |
Mittwoch, 06. Oktober 2010
Zusammen sind wir Dreißig!
15 Jahre Zeitung Augustin.
10 Jahre Stimmgewitter Augustin.
5 Jahre TV Augustin.
Alle unsere Lieblingsbands sind gekommen:
Ja,Panik, Kollegium Kalksburg, First Fatal Kiss ...
Das Flex war voll, der Durst war groß, das Fest war ...
das würde jetzt zu weit führen. Dank an Alle. |


04.07. | Jello B. und seine Jünger
© Mario Lang
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Sonntag, 04. Juli 2010
"SCHMANKERL DER SCHÖPFUNG" meets "JELLO BIAFRA"
In der Wiener Arena vor Jello Biafra, dem ehemaligen Sänger der Dead Kennedys und verdienten Alternative Tentacles-Labelbetreiber zu spielen ist einfach ein Traum-Gig. Geiler Kontext, geile Bühne, geiler Sound, glänzend – trotz urlaubs- und krankheitsbedingter Ausfälle – disponierte SCHMANKERL und ein Publikum, dass sich anders als bestimmte Medien (hallo FM4!) trotz
"Sonntag" und "Hitze" (yeah!) vorbehaltslos und nachhaltig auf eine
"Vorband" eingelassen hat – wie schön kann Musik machen sein? Einzig der AUGUSTIN-Fotoapparat musste draußen bleiben und so ist diese Sternstunde undokumentiert geblieben …
Egal, Jello Biafra mit seiner neuen Band THE GUANTANAMO SCHOOL OF MEDICINE ist definitiv seinerseits ein Schmankerl der Schöpfung – wie auch seine Musiker wie Andrew Weiss (Rollins Band/Ween) oder Ralph Spight (Victims Family). Wenn der 52-jährige Biafra sich ins Zeug legt und ein Mantra wie "I Won´t Give Up" zelebriert hat das einfach Klasse und Wucht, bei Kennedys-Klassikern wie "Holiday In Cambodia" oder "Moon Over Marin" (erschreckend aktuell: "another tanker´s hits the rocks" – aus dem Jahr 1982!) wurden sogar ältere SEVEN SIOUX-Mitglieder im "Mosh-Pit" gesichtet. Von nun an ist der Sonntag der Tag des Biafra!
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19.05. | "Schmankerl der Schöpfung"
CD-Präsentation @ Flex © Jürgen Mauch
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Mittwoch, 19. Mai 2010
Live & Zusammen: STIMMGEWITTER AUGUSTIN & SEVEN SIOUX =
"SCHMANKERL DER SCHÖPFUNG" - CD-Präsentation
Einen Tonträger zu machen hat durchaus bizarre Aspekte – mensch verbringt (viel) Zeit in Studios und Foto-Locations (ok, Kaffeehäusern), überlegt sich wie was genau ausschauen soll respektive vertraut die unausgegorenen Ideen dazu Menschen an, die dafür Kompetenzen und Seelen haben (Andi Dvorak, Andi Ehrenberger, Michaela Riess), sorgt für Austro Mechana-Freistellungen, bestellt Tonträger und noch so einiges mehr. So geschehen im Fall von SCHMANKERL DER SCHÖPFUNG, dem ersten gemeinsamen 6-Song-(Mini)Album von STIMMGEWITTER AUGUSTIN & SEVEN SIOUX. Die Cd ging über die AUGUSTIN-KolporteurInnen weg wie warme Semmeln, als sich einen Tag vor der offiziellen Livepräsentation das Vinyl (the real thing!) einstellte. Die Freude war gross, die Herren Lang und Krispel erschienen trotzdem kaum gezeichnet zur Konzertpräsentation im Wiener Flex – eine gewisse Frau Wusch kappte die Alkoholzufuhr eh schon knapp nach Mitternacht …
Von der Flex-Technik und Flex-Seele Peter aufs Beste betreut liefen die AkteurInnen kollektiv (und voller innerere Bereitschaft) zu Höchstform auf. Gleiche unter Gleichen: Ursula Krispel, die an diesem Abend ihr Live-Debüt gab, sehr super auch der Gastauftritt von Janie J Jones aka Peter Hein, der "I Fought The Law" zusätzlichen Nachdruck verlieh. Der Sage nach sind manche SCHMANKERL in den frühen Morgenstunden nach Hause geschwommen respektive verdattert im Hafen von Bratislava aufgewacht ...
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22. & 23.02. | Aufnahmesession zu
"Schmankerl der Schöpfung"
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Montag/Dienstag, 22./23. Februar 2010
Schmankerl der Schöpfung im Studio ...
Rock´n´Roll- oder gar Punkbands gelten weithin als unpünktlich. Nach dem Stimmgewitter hingegen kann mensch die Uhr stellen! Wenn es Abfahrt um 8 Uhr 30 heisst, dann sind alle sieben StimmgewittlerInnen um eben diese Uhrzeit am letzten Februar-Montag ready to ride im gemieteten Bandbus. Selbst Seven Sioux-Mitreisender Krispel schnitt sich von dieser Pünktlichkeit ein Eckerl ab und so ging es rasch auf eine recht ereignislose Fahrt in die Goon Studios am Linzer Pöstlingberg. Einzig Oskar´s Navi wollte das Stimmgewitter konsequent vom rechten Weg – der Autobahn – abbringen. Never trust a Navi und so war die musikalische Reisegemeinde bald am Ausflugsberg über der gewesenen Kulturhauptstadt angekommen, genoss die umwerfende Aussicht und akklimatisierte sich, während Studio-Wizzard Phil Sicko / Darth Fader letzte Vorbereitungen traf. Austrainiert bis in die Stimmbandspitzen sang das Simmgewitter dann die 6 Songs von "Schmankerl der Schöpfung" in nicht einmal drei Stunden ein, um Tags darauf – dazwischen wurde das Stimmgewitter-HQ Linz, die Kapu bezogen – noch einige wenige Overdubs und zusätzliche Takes einzusingen. Genosse Krispel krächzte dann das Seinige auf Band, zum Glück singend unterstützt von Mutter Krispel, allein deren Darbietung konnte dem furiosen Stimmgewitter Paroli bieten. Der zweite Abend klang in der Kapu aus, wo die Seven Siouxs Horst und Peter ein wahres Festmahl – wenn zwei dem Vegetarismus zugeneigte Menschen Leberkäse einkaufen hat das mit Liebe zu tun – bereitet hatten, Genosse Peter spielt nicht nur einen meanen Bass, er führt auch einen souveränen Kochlöffel, wie sein vegetarischer Auflauf bewies. Beim Erarbeiten einer möglichen Setlist der gemeinsamen Konzerte zur Präsentation von "Schmankerl der Schöpfung" gingen die Emotionen hoch, das Ergebnis wird sich allerdings definitiv hören – und sehen – lassen können! Zumal sich bei allen Beteiligten schlussendlich eine grundsätzliche und große innere Bereitschaft einstellte – wozu auch immer!
(Gustav Grant)
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| Highlights 2009 |
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14.11.09 | die Walfischfamilie: Uli,
Micky, Seven Sioux & Stimmgewitter |
Freitag/Samstag, 13./14. November 2009
STIMMGEWITTER über Deutschland die 2te ...
... des Stimmgewitters 2. Deutschland-Ausflug: Ins Gloria-Theater in Regensburg verirrten sich gerade mal 10 Gäste, die Damen & Herren des Stimmgewitters trugen es mit Fassung, rockten wie für 1000 und gewannen die anwesenden Herzen. Tags d'rauf bei der FREIeBÜRGER-Party im Freiburger Walfisch war die Hütte voll. Bernadette La Hengst, das Stimmgewitter und Seven Sioux liefen, auch dank des enthusiastischen Publikums, zur Bestform auf. Gefeiert wurde dieser Triumpf bis in die Morgenstunden! Der Tag danach? Gezeichnet aber überglücklich!
www.donaustrudl.de
www.frei-e-buerger.de
walfisch-freiburg.de
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25.10.09 | Panik im Bergwerk Neusiedl |
Sonntag, 25. Oktober 2009
STIMMGEWITTER, LUISE POP & JA, PANIK im Bergwerk
Eines zuerst: Es war ein großer Abend. Und wer glaubt das Burgenland hat keine Berge, der sollte mal vom Bahnhof zur wunderschönen Jugendherberge Neusiedl wandern. 500 Jahre (so alt ist das Stimmgewitter insgesamt) kämpften sich hinauf, um in einem der wahrscheinlich schönsten Clubs des Landes für die wahrscheinlich beste Band des Landes den Abend zu eröffnen. Nach dem Stimmgewitter spielten die wunderbaren Luise Pop (zusammen wurde die Gemeinschaftsarbeit für die neue Stimmgewitter CD, eine Neuinterpretation des Nena-Hits "Leuchtturm" live präsentiert) bevor Ja, Panik (rockten mit dem Stimmgewitter den Ricky Shane Klassiker "Ich sprenge alle Ketten") dem Abend die Krone aufsetzten. Danke Bergwerk. Danke Luise Pop. Danke Ja,Panik.
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29.08.09 | die Stimmgewitter & Texta
Bigband | Foto: Mühlbacher Susanne |
Samstag, 19. September 2009
"STIMMGEWITTER & SEVEN SIOUX & TEXTA"
- ein Spätsommertraum in Alt-Urfar
die Schmankerl der Schöpfung (so auch der Titel einer neuen Stimmgewitter/
Seven Sioux Coproduktion) versammelten sich in Alt-Urfar, gleich nebst der Donau, bei Kaiserwetter auf einer Bühne. Zuerst beschwor das Stimmgewitter wie immer Kitsch & Revolution. Beim "Einheitsfrontlied" (der Brecht/Eisler Nummer im Texta-Gewand) gesellten sich die Texta Buben dazu, bevor der Punk Nachwuchs aus Linz, Seven Sioux, die Bühne stürmten. Im großen Finale stieg Peter Donke ein und sprengte gemeinsam mit Stimmgewitter & Seven Sioux alle Ketten. |

29.08.09 | Best Of Publikum beim
Bock Ma's | Foto: Klaus Hammer
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Samstag, 29. August 2009
"STIMMGEWITTER & SEVEN SIOUX" beim Bock Ma's Festival
In einer Nacht- und Nebel-Aktion in der KAPU in Linz studierten das Stimmgewitter und Seven Sioux noch g'schwind zwei neue Nummern ein, die am Bock Ma's Festival präsentiert werden sollten. Ob's geklappt hat? Sehen sie selbst, das nebenstehende Foto sagt alles. Stimmgewitter & Seven Sioux zusammen sind eine Macht. Doch die wahren Helden des Abends waren das Publikum und die Veranstalter. DANKE! ihr ward bezaubernd.
bockmas.at
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01.05.09 | eine perfekte Welle für das
Stimmgewitter | Foto: Bibi |
Freitag, 1. Mai 2009
"STIMMGEWITTER kassierte rote Karte"
- Halligalli am Sportklubplatz ...
... innerhalb von 15 Minuten kasssierte das Stimmgewitter gleich 2 Mal die rote Karte. Das erste Mal für das Anfeuern der Mannschaft ihres Herzens, das andere Mal für das Singen des Ton Steine Scherben-Klassikers "Die letzte Schlacht gewinnen wir" und die daraus entstandene Verzögerung des Anpfiffs der 2. Spielhälfte. Das musikalische Nachspiel auf der Alszeile verlief störungs-frei und endete mit der Welle für Stimmgewitter-Fan Udo Huber. |

14.02.09 | ... spontan entwickelte sich
eine Polonaise
...
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Samstag, 14. Februar 2009
"SIMMGEWITTER" über Freiburg (D)
Hardcoreschmalz & Polonaise tanzen, kann das zusammengehen? Es kann. Beim ersten Stimmgewitter-Gastspiel außerhalb des Landes verformte sich das anwesende Publikum zum Schlangentanz. Eingeladen nach Freiburg wurde das Stimmgewitter von Bernadette La Hengst die in Zusammenarbeit mit dem Theater Freiburg die "Bettleroper" aufführte. Beim Finale fanden sich sowohl das Stimmgewitter, der Freiburger Bettlerchor als auch Bernadette La Hengst auf der Bühne wieder. Ein großes Ensemble. Ein großer Abend.
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| Highlights 2008 |
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08.05.08 | Punk-Meister Krispel
& das Stimmgewitter | Foto: Bibi |
Donnerstag, 08. Mai 2008
Single-Präsentations-Raudau im Shelter
"Zusammen sind wir 500 Jahre alt", pflegt Mario, Stimmgewitter-Schmähführer, bei fast jedem Auftritt dem Publikum mitzuteilen. "Damit sind wir die älteste Punkrockgruppe der Welt." Ersteres scheint leicht übertrieben zu sein, letzteres könnte der Wahrheit ziemlich nahe kommen, bzw. es ist die Wahrheit, bis zum Beweis, dass noch betagtere Aktivisten des Hardcore auf den Bühnen der Welt junges Publikum staunen lassen. Letztere begleiteten im Shelter – wo die angekündigte Single tatsächlich präsentiert werden konnte, nach ihrem eigenen Programm ihre Punkpartner von Seven Sioux. Vier Songs lang konnten die geschundenen Körper der Augustiner das Tempo der superdynamischen Anti-Performance der Kollegen vom Stamme der Sioux mithalten: Neben den beiden auf die Vinylscheibe gepressten Nummern wurde gemeinsam "Wir sprengen alle Ketten" in der Willi Warma-Version und "Die letzte Schlacht gewinnen wir" von Ton Steine Scherben in das Publikum geschleudert.
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01.05.08 | Revoluzzen in Graz
Foto: Klaus Hammer
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Donnerstag, 01. Mai 2008
"Vorwärts & nicht vergessen" - Stimmgewitter rockt KP-Graz
Ein "Tag der Arbeit" wie man ihn sich wünscht! Kaum in Graz angekommen, fanden wir uns auf der Bühne wieder. Kaum auf der Bühne, verwandelte sich der Distress in Eustress. Die GenossInnen outeten sich als nicht sattelfest bei den Arbeiterliedern, glänzten aber bei den Schlager-Texten. Der geforderte Musikerschnaps unsererseits entpuppte sich als Flasche Selbstgebrannter. Am Ende des Festes sangen wir mit den GenossInnen weiter, tranken die Schnapsflasche leer, und verabschiedeten uns mit gefüllten Bäuchen und Herzen. Glückwunsch zu diesem wirklich gelungenen "Tag der Arbeit"!
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10.04.08 | Chelsea-Premiere
Foto: Bibi |
Donnerstag, 10. April 2008
Hardcorschmalz-Exzess im Chelsea mit Präsentationspanne
Zum ersten Mal konnte der Beweis erbracht werden, dass die Selbst-Schubladisierung des Stimmgewitters – nämlich in die Schublade des ewig gültigen Punkrocks – keine Hochstapelei ist, und auch keine Tiefstapelei. Die Augustin-VokalistInnen bilden, was man spätestens nach dem Chelsea-Auftritt nicht bestreiten kann, bei Live-Gigs eine ideale Ergänzung zu der um Augustin-"Musikarbeiter" Rainer Krispel gruppierten Hardcore-Legende Seven Sioux. Die waren Ende der 80er, Anfang 90er die räudigste Band der Stahlstadt Linz. Als der Punk museal zu werden schien, zerstreuten sich die Bandmitglieder in alle Richtungen. Im Vorjahr haben sie sich wieder gefunden. Im Chelsea waren sie durch Rewolfinger-Akkordeonisten Herbert Zgubic verstärkt, der auch bei der Single-Produktion "Stimmgewitter & Seven Sioux" mit von der Partie war; im Chelsea sollte die rote Vinylscheibe mit dem besten Vinylfoto aus der Geschichte der Schallplatte eigentlich präsentiert werden. Irgendwer hat aber Scheiß gebaut ...
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08.03.08 | Aufnahme (Traun)
& Afterschowimbiss (Linz) |
Samstag, 08. März 2008
... im Studio mit Seven Sioux ...
... das war realy Hardcore. Das Stimmgewitter traf sich mit den Linzer Hardcore-Buben von Seven Sioux im Trauner Brachial-Studio zwecks Aufnahme einer gemeinsamen 7inch Single samt Foto Session. Die Aufgabenstellung war: 2 Songs - "Übers Meer" (Rio Reiser) und "We Are Not The Scared People" (Seven Sioux) - (stimm)gewittermäßig zum Brachial-Sound von Seven Sioux einzusingen. Es sei nur so viel verraten: Die Übung ist gelungen! Das Stimmgewitter überwand sowohl die Studio-Hürde als auch das anschließende Aftershow-Gelage. Bei zweiterem, im direkten Duell mit unseren Linzer Freunden ließ sich sogar eine leichte Überlegenheit des Stimmgewitterrs ausmachen.
Übernachtet wurde wieder in unserer Linzer Lieblings-Pension, der KAPU.
Das Ergebnis, eine "picture-vinyl-disc", wird am 10. April live im Chelsea präsentiert.
www.myspace.com/stimmgewitter
www.myspace.com/sevensioux
www.chelsea.co.at
www.brachial.at
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05.03.08 | Ja Panik & Stimmgewitter
Foto: relli |
Donnerstag, 05. März 2008
Krachen mit JA PANIK ...
... bis zum nächsten Exzess! Gastchor Stimmgewitter bei der großen
Ja Panik Sause im WUK. Uns war es eine Ehre und im allgemeinen ein gewaltiger Abend ...
www.myspace.com/japanik
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12.01.08 | Wienerlied für Piefkes
Fotos: Bibi
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Dienstag, 12. Februar 2008
"KOID WOAM" Wienerlied für Piefkes
Es geschah vor zwei Jahren. 40 Weiterbildungshungrige besuchten den zweistündigen intensiven Wienerliedkurs, darunter ein Drittel Piefke, das primäre Zielpublikum der Veranstaltung. Im Rahmen des Projekts "Ösis und Piefke – Ein Missverständnis" hatte der Aktionsradius Wien die Damen und Herren vom Stimmgewitter gebeten, die Coach-Funktion zu übernehmen.
Am 12. Februar 2008 geschah, was geschehen musste: Das Stimmgewitter lud erneut zum Wienerliedkurs für Piefke ein. Diesmal kamen doppelt so viele Leute – darunter allerdings mehr indigene Wienerlied-Fans als ZuhörerInnen aus Germanien. Und auch sonst war einiges anders: Es handelte sich um eine Veranstaltung im Rahmen des Wienerlied-Festivals „koid=woam“, und dem Stimmgewitter standen zwei Gast-Coaches zur Seite: Stefan Weber, der freilich kein einziges der Wienerlieder, die er vorzutragen versuchte, bis zur zweiten Strophe schaffte, und Vincenz Witzlsperger, der einen Vortrag über die Kunst des Kammsingens (nicht: Kammblasen!) hielt. Witzlspergers "Let it be"-Variation "Warum iii?" war es dann auch, was den KursteilnehmerInnen aus dem Stimmgewitter-Programm am besten gefiel. Der Song wurde zur Sprachunterrichtsvorlage des Abends erklärt. Dank der wienerischen Dominanz im Publikum konnte der Kurs nach vier Stunden erfolgreich abgeschlossen werden.
www.aktionsradius.at |
| Highlights 2007 |
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15.10.-20.10.2007 | Einblicke
ins Tour-Foto-Tagebuch |
Fotos: Klaus Hammer |
15. - 20. Oktober 2007
"... bekannter als Joe Strummer & im selben Bett wie Kurt Cobain! Das Stimmgewitter auf Tour . "
Montag, 15. Oktober | Jazzit | Salzburg
"10 Jahre Salzburger Straßenzeitung Apropos"
Es war uns eine Ehre, mit unserer Schwesternzeitung Apropos gemeinsam deren 10jähriges Jubiläum zu feiern. Erste Verbrüder– und Verschwesterungen gab es schon beim Eintrudeln. Auch mit den Rock'n'Rollern von "The See Saw" und mit DJ Eljot waren wir sofort ein Herz und eine Seele.
Der Auftritt war super, nicht zuletzt wegen der tollen Organisation. Bei unserem letzten Lied "Nur ein Bild von dir" kamen auch Michaela, Anja und Louise auf die Bühne, um mitzusingen. Das Jazzit war bummvoll. Und alles, was zu einem Purzltag gehört, war auch da: Menschen in Feierstimmung, Torte, Geschenke, gutes Essen. Und nach unserem Auftritt konnten wir unserer übrig gebliebenen Energie Ventil verschaffen und uns zu den Klängen von "The See Saw" wegrocken. Noch einmal: Happy birthday!
Dienstag, 16. Oktober | Bierstindl | Innsbruck
Da sich der 2. Tourneetag anscheinend immer als der schwierigste gestaltet, waren wir froh über das empathische Publikum, das uns an diesem Abend erwartete. Wir verhauten einiges. Dank des hinreißenden Publikums schafften wir den Auftritt trotzdem. Wir gingen unbeschadet von der Bühne und haben es auch diesmal nicht geschafft, unseren guten Ruf zu verlieren.
Donnerstag, 18. Oktober | "Gloria Messe" | Dornbirn
Phase 1: 09 Uhr: Revolution
Das Stimmgewitter war der Eröffnungsfunke bei der Gloria Messe, einer Messe für Gottesdienstwaren. Uns und dem Publikum wurde viel abverlangt. Uns, weil wir gar nicht glauben konnten, dass wir um 9 Uhr morgens kommunikations-, geschweige denn singfähig sind. Und dem Publikum, weil es um 9 Uhr morgens zum Revo-Song "Der Revoluzzer" Aufwärmübungen machen musste.
Phase 2: 10 Uhr: Schnulze
Mit dem Song "Kalkutta liegt am Ganges" erreichten die Aufwärmübungen für das Publikum schon einen wesentlich höheren Level. Da wurde geklatscht, gelacht und am Rande des Saales wurde auch getanzt. Und auch wir fühlten uns schon wärmer.
Phase 3: 13 Uhr Verschmelzung von Phase 1 und 2
Wir brachten unser gesamtes Programm souverän über die Bühne. Trotz großer Bühne und großer Entfernung zum Publikum wurde der Eröffnungsfunke zum Flächenbrand. Danke!
Donnerstag, 18. Oktober | Gemeindesaal Düns
Noch immer Donnerstag. Aber da hilft kein Zittern und kein Zaudern, es muss weitergehen und zwar Richtung Düns, wo wir am Abend im Gemeindesaal singen werden. Düns ist die Gemeinde, wo unser Quotenvorarlberger Ossi das Licht der Welt erblickte. Wie viele werden kommen? Wer wird aller kommen? Die Lehrerin, der Pfarrer, die erste Liebe, ... Alle sind gekommen! Der Saal ist gerammelt voll. Auftritt entwickelt sich zum Siegeszug! Der Funke zwischen Dünsern und Stimmgewitter ist übergesprungen.
Liebe Dünser und Dünserinnen, ihr seid Spitze! Wir kommen wieder, keine Frage!
Freitag, 19. Oktober | "KAPU Ausflug ins DOKAPI" | Linz
Nach unerwartetem Wintereinbruch und Autobahnstau kommen wir ziemlich erledigt in der KAPU an, wo wir auch schlafen werden. Im Schlafsaal gibt es 9 Betten und in einem davon hat seinerzeit schon Kurt Cobain (Nirvana) übernachtet. Naturgemäß behaupten jetzt 9 StimmgewittlerInnen, in Cobains Bett geschlafen zu haben.
Wir bewegen uns ins Dokapi (Kunstuni). Das Publikum ist kunststudentisch und jung, kennt weder Joe Strummer noch die hiesigen Hip-Hop-Helden von "Texta". Dafür lernen sie das Stimmgewitter kennen. Nach dem ersten Lied erkämpften wir die Sympathie des Publikums und umgekehrt. Beim letzten Lied löste sich ungeplant unser Band-Transparent von der Wand und deckte das Stimmgewitter zu. Ein gelungener Abgang.
Samstag, 20. Oktober | Stromboli | Hall in Tirol
"Spittelberger's Erben"
Ein Kulturcafé wie ein Traum: gute Bar, gute Leute, schönes Ambiente, weiße Rosen, Kerzenlicht und viele Getränkebons. Denn nach anfänglicher doppelter Scheu (unserer und Seitens des Publikums) war abermals unser "Revoluzzer"-Song der Knackpunkt. Wie immer stand das Publikum auf Anweisungen brav auf, um discomäßig mitzutanzen. Nur die Technik beschloss ihre eigene Revolution und verhunzte unsere Musikeinspielung. Nach dem dritten gescheiterten Anlauf - das Publikum stand noch immer voll im Saft der Erwartung - wollten wir den Hut draufhauen. Da revoluzzte das Publikum und bestand auf die Revolution im Discogewand. Und siehe da: die Revolution der Technik, die des Publikums und unsere eigene verschmolzen zu einer einzigen!
(Auszug aus Rikis Tourtagebuch)
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05.10.07 | Sargfabrik
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Freitag, 05. Oktober 2007
"Benefiz für das Wiener Spendenparlament & Singen für Tina"
Am frühen Abend kamen wir schon singaufgewärmt (Wiener Vorlesungen) in der Sargfabrik an und konnten uns in aller Ruhe dem Soundcheck der "Chornissen" widmen. Zum ersten Mal wurde das Transparent des Fotokünstlers Hans Ringhofer präsentiert. Es enthält die Porträts der Stimmgewittler. Eingeleitet wurde dieser Abend mit dem Frauenchor "Chornissen".
Auftritt: Von der ersten Sekunde an verschmolz das Stimmgewitter mit dem Publikum und umgekehrt. Dieses Gefühl hielt für beide Seiten bis zur letzten Sekunde an. Zum Revosong "Revoluzzer" standen alle und tanzten, klatschten, tobten, lachten. Hans Ringhofer hatte gegen uns und das Publikum keine Chance. Er musste auf die Bühne, um unseren Dank für das Transparent entgegenzunehmen. Wie schon erwähnt wurde dieses Konzert unserer Tina gewidmet, die am 13. September des Jahres verstarb. Zum ersten Mal wurde uns richtig bewusst, wie sehr sie uns bei einem Auftritt fehlte und wie sehr sie uns bei jedem weiteren Auftritt fehlen wird. Ihre Blicke, die man während des Singens fand, das gemeinsame Bier nach dem Auftritt, ihr Engagement und ihre Empathie, ihre konstruktiven Kritiken, das Lob für uns, an dem sie nie sparte, und nicht zuletzt ihr Lächeln.
www.sargfabrik.at
www.spendenparlament.at
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01.09.07 | Volksstimmefest
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Samstag, 01. September 2007
"Volksstimmefest"
Die KPÖ muss die schlaueste aller kommunistischen Parteien sein. Eine ultrarechte Wochenzeitung recherchierte kürzlich, die Volksstimme, das Zentralorgan der KPÖ, sei nicht tot, sondern lebe in Gestalt des Augustin weiter.
Hier die authentische Version der KPÖ-Augustin-Beziehungen: Am Volkstimmefest des Jahres 2000, in der Nacht von Samstag auf Sonntag, wurde in nicht mehr fahrtauglichem Zustand beim gemeinsamen Singen deutscher Schlager die zukunftsträchtige Idee geboren, mit gesangesfreudigen AugustinverkäuferInnen zumindest einen Gesangsverein, wenn nicht einen Chor zu gründen. Der von der Idee rasch zur Wirklichkeit katapultierte Klangkörper huldigt inzwischen längst nicht nur dem Schlager, sondern nach dem Prinzip fifty-fifty auch den Liedern der Revolution. Umso bemerkenswerter, dass das Volksstimmefest-Management dem Stimmgewitter erst im siebenten Jahr ermöglichte, am Geburtsort der Gründungsidee ein Konzert zu geben. Moderator Mario konnte sich eine Bemerkung nicht verkneifen: Eine "revolutionäre" Partei, die jahrelang die Bedeutung des Stimmgewitters für die Revolution übersehen habe, dürfe sich über ihr Abschneiden bei den Wahlen nicht wundern. Das – trotz Regen - zahlreich erschienene Publikum fühlte sich nicht als Adressat dieser kleinen Kritik – und feierte die verspätete Stimmgewitter-Premiere auf der roten Jesuitenwiese.
www.volksstimmefest.at
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01.06.07 | Votivkirche
Foto: Wilhelm Markom
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Freitag, 1. Juni 2007
Himmlische Revolte
Kein "Kitsch & Revo" bei
Langen Nacht der Kirchen
Da half kein Bitten und kein Flehen – wenn der Herrgott net wü, dann geht in seinem irdischen Haus gar nix ... so geschehen bei der Langen Nacht der Kirchen in der Votivkirche. Siegessicher wollte das Stimmgewitter ein bissl revolutionäres Liedgut ertönen zu lassen, rechnete aber nicht mit dem Chef des Hauses. Die Töne verirrten sich im Labyrinth des Gotteshauses, die Engel – ganz mutig in Guerilla-Taktik - fingen die nacheilenden Stimmen ein und so ging die Mission "Kitsch & Revo" ordentlich in die Hosen. Aber kämpferisch und nicht zur Kapitulation bereit, stand auf einmal Plan B am Programm und so wechselte man flott vom "Solidaritätslied" zu "Rote Lippen" und dem ganzen a cappella-Programm aus der Frühphase des Stimmgewitters. Dem Herrgott gefiel's, das Publikum dankte mit großzügigem Applaus.
www.langenachtderkirchen.at
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19.05.07 | KIWI Festival Wiesen
Fotos: www.migglpictures.com
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Samstag, 19. Mai 2007
Kitsch & Revo im Erdbeerland - KIWI Festival in Wiesen
Vorwärts, und nicht vergessen ... Vergessen, das geht nicht. War es doch die erste Open-Air-Festival-Erfahrung für das 9-köpfige Chormonster Stimmgewitter. Und noch dazu vor einem Publikum, das bereits als Kinder der Kinder der ChorsängerInnen durchgehen würden. Geboten wurde die Hausmarke Hardcoreschmalz von Kitsch (Unter fremden Sternen) bis Revo (Solidaritätslied). Und dann das große Kunststück: Alles tanzt, von sechzehn plus (vor der Bühne) bis sechsundsechzig minus (auf der Bühne). Da geht das Herz auf.
Die Verantwortung für diesen Triumph übernahm der nach einem flugunfähigen Vogel benannte Kulturverein KIWI. Das Team hatte sich die Aufgabe gestellt, ein Benefiz Festival zugunsten des Augustin auf die Beine zu stellen. Ihren ersten Unterstützter fanden sie in Urgestein Franz Bogner, der sein Gelände zur Verfügung stellte und die Sache nahm ihren Lauf.
10 Bands, von 15.00 Uhr am Nachmittag bis spät in den darauffolgenden Morgen, rockten 550 Besucher. Eine unvergessliche Nacht. Das Stimmgewitter dankt. In diesen Sinne: Vorwärts, wir sind hungrig, her mit den kleinen Festivals!
KIWI | Benefizfestival zugunsten der Straßenzeitung Augustin
u.a. mit Benjie, Mieze Medusa, Rokkitäthti,...
www.verein-kiwi.at
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06.05.-12.05.2007 | Einblicke
ins Tour-Foto-Tagebuch
Fotos: Klaus Hammer
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6. - 12. Mai 2007
Stimmgewitter über Österreich
So. 6.5.07: Aus grauer Städte Mauern hinaus ins Regenfeld, Richtung Ländle, nahe Paris. Alle nehmen im gut gefederten Mercedes-Bus Platz, draußen prasseln die Schuastabuam, drinnen die Wuchtln. Endlich ist Salzburg erreicht, von Wolkenbrunzerei wird auf Schnürlregen umgeschaltet. Unser chauffierender Multifunktionär hat sich wegen des Abendauftrittes im Urbankeller total verspekuliert. Gerade einmal fünfzehn Leutchen waren gekommen, trotzdem gasten wir an und heizten ein, dass beinahe Hysterie ausbrach. (Urban-Keller, Salzburg)
Mo. 7.5.07: Weiter übers deutsche Eck. Der Exilvorarlberger Ossi lotst uns über den Arlberg. Es dauert noch lange bis Dornbirn, obwohl das Ländle im Atlas so zusammengestaucht aussieht. Mit großem Hallo begrüßt uns der Direktor des Kolpinghauses. Im Festsaal dann ein triumphierender Auftritt, vor etwa 150 Begeisterten. (Kolpinghaus, Dornbirn/Vbg.)
Di. 8.5.07: Nach dem Rausch der Kater, auf den Triumph die Leere, diese Naturgesetzlichkeit holt nicht nur mich zurück auf den Boden. Begleitung einer Abordnung zum nahen Rundfunkzentrum des Landes, unsere Interviewwilligen werben live unser Abendshow im Saumarkttheater von Feldkirch. Fast ausverkauft. Alles verläuft glatt und routiniert. Es wird noch spät, Ossi dirigiert uns zu einem nächtlichen Fresstempel, ein Ständchen ist obligatorisch. (Theater am Saumarkt, Feldkirch/Vbg.)
Mi. 9.5.07: Heute Abend treten wir in Nüziders auf, einem schönen Ort, umgeben von hohen Bergen. Wieder etwa neunzig Enthusiastische, Lama lässt sich davon anstecken, erklärt großzügig ganz Vorarlberg zur "Hauptstadt" des Stimmgewitters. (Nüziders/Vbg.)
11.5.07: Ankunft in der Jugendherberge Linz. Unser letzter Auftritt findet in einem Kaff namens Niederneukirchen statt, dort ist der"intellektuelle" der drei Brüder von Chormama Riki Flüchtlingshelfer. Endlich dürfen wir ran und rauf, um die vierzig ZuhörerInnen, manche tanzen, ein unerschrockener Junge holt sich die anwesende Bürgermeisterin zum Drehen. Früh übt sich, wer Karriere machen will. (Niederneukirchen/OÖ)
12.5.07: Es kann der Frömmste nicht in Ruhe schlafen, wenn es besoffenen Fans im Fußballstadion unterhalb nicht gefällt. Das Grölen dringt sogar durch Oropax. Wieder halbwegs gutes Wetter und nur mehr drei Stunden bis zur Schicksalsheimat Wien!
(Auszüge aus dem Tourtagebuch von Hömal)
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16.01.07 | Stimmgewitter
im
Rumpf live @ Badeschiff
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Dienstag,
16.1.2007
Tänzchen
unter Wasser - Taktlos, aber nicht ganz daneben
Untergetaucht
aber nicht untergegangen sind die Stimmgewittler am Badeschiff
am Donaukanal, in
dessen Rumpf die Gastgeber Doris
Knecht, Zita
Bereuter und Christian
Schachinger luden. Der
Beginn war - "oba ob heit kennts mi sowieso olle am
oasch lecken" - TAKTLOS (beim Stimmgewitter auch musikalisch groß geschrieben): damit erklärte
der Kapellmeister den anfänglichen Seitensprung in
die gebenedeiten Gewässer der Kollegen aus Kalksburg.
Nicht ganz so brutal daneben gings dann weiter, garstig
kitschig und lieblich revolutionär und vor lauter Freude
wagte man auch ein Tänzchen auf der Bühne. Das
Resümee: Stimmgewitter ist tiefseetauglich! Allerhand!
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Highlights 2006
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20.12.06 | Backstage
"Willkommen Österreich"
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Mittwoch,
20.12.2006
Willkommen
Österreich
Wer
hätte sich gedacht, dass im ORF in Zeiten wie diesen
der Name "Volksstimmefest" in den Mund genommen
wird? Kleine Regieüberschreitung des Stimmgewitters
als Gast bei "Willkommen Österreich", denn
auch bei der Entstehungs-Geschichte darf niemals geschwindelt
werden. Und die Geschichtsschreibung des Stimmgewitters
begann nun mal wenn auch als Schnapsidee im wahrsten Sinn
am "Volksstimmefest" anno 2000. 6 Jahre später
trifft man die Hardcore-Schmalz-VokalistInnen der subversiven
Art also auf der anderen Seite beim Establishment wieder?
Ein Schicksal wie das vieler Alt-68er? Keineswegs, denn
allein das namedropping war diesen Seitensprung wert. Aber
ehrlicherweise natürlich auch die hohen Einschaltquoten,
der CD-Vertrieb bedankt sich mit einem herzlichen "Rotfront".
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13.12.06 | CD-Präsentation
"kitsch & revo" @ Szene Wien
Stimmgewitter (oben)
Rainer Krispel & Bernadette
La Hengst
Fotos: M.
Blaszczuk
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Mittwoch,
13.12.2006
Weiße
Rosen, rote Fahnen
CD-Präsentation "kitsch & revo"
Berauschende
Stimmung in der Szene Wien: Schaukelnde Herzen bei sehnsüchtigen
Seemannsliedern, schwellende Leidenschaft bei auferstehendem
Revolutionsliedgut. Das
neue Programm der Süßwassermatrosen mit geöffneten
Fäusten beziehungsweise der Lumpenproletarier mit geballten
Herzen ist ein Superlativ der Kontroverse. Lieder wie Weiße
Rosen aus Athen, ehrfürchtig und leidenschaftlich
interpretiert mit Fritz Ostermayer, Die Arbeiter von
Wien innovativ mit Sofa Surfer/Slow Club/I-Wolf Wolfgang
Schlögl am Akkordeon in Marsch gesetzt, oder wie Kalkutta
liegt am Ganges mit einem Hauch von russischem Pathos
und dennoch entschmalzt und entwaffnet vom Duo Soyka &
Stirner, und nicht zuletzt Unter dem Pflaster
mit der betörenden Elektrizität einer Bernadette
La Hengst, die übrigens extra aus Berlin angereist
kam, gingen quasi Hand in Hand auf die Bühne und schnurstracks
in die Herzen des Publikums. Mit den weiteren Gästen
wie Beautiful Kantine Band, DaHirsch und Michi Scheed, Ja
Panik und Die Strottern kann der Abend nicht nur mit ungeheuer
viel unterschiedliche Musik (Zitat Rainer Krispel,
der übrigens die Veranstaltung unorthodox dafür
umso revolutionärer auf den Punkt moderierte), sondern
mit einem weiteren Superlativ aufwarten: Wenn Ja Panik und
das Stimmgewitter gemeinsam auf der Bühne stehen ist
das ein generationsüberschreitendes Ereignis mit einem
Altersunterschied von bis zu 44 Jahren das gibts
sonst nur im Kirchenchor.
PS: Ein herzliches Dankeschön an alle KünstlerInnen
und an die Szene Wien und ihr Superteam!
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30.09. | Fluc Stimmgewitter & Bernadette La Hengst
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30.09.2006
"Revoluzzen
mit dem Stimmgewitter"
- Bernadette
La Hengst aus Berlin
Im
Rahmen des feministischen Musikfestivals "Rampenfiber"
gastierte Bernadette La Hengst (www.lahengst.de)
im Fluc am Wiener Praterstern. Die Wahlberlinerin begeisterte
mit ihrer Live-Performance zum aktuellen Album "La
Beat" und riss abseits der Bühne gemeinsam mit
Teilen des Stimmgewitters im übertragenen Sinne "Steine
aus dem Sand". Um "den Strand" zu finden,
wie es ein Revo-Klassiker der Frauenband Schneewittchen
aus den späten 70ern verspricht - "Unterm Plaster
liegt der Strand". Gemeinsam will man die Nummer entstauben und für die
Jetztzeit auffrisieren.
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26.09.06 | "wean hean" im Künstlerhaus
Foto: Peter Kubelka
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26.09.2006
"Alles
Künstler" - wean hean - Das Wienerliedfestival
"Hörerlebnisse
aus einem lebenden Kosmos" überschrieb der Kurier seine Ankündigung des Eröffnungsabends von "wean
hean" (www.weanhean.at).
Darunter ein großes Foto des Augustin-Chors Stimmgewitter.
So war es dann auch, der Chor-Klangkörper schmetterte
zwei außergewöhnliche Sets. Das Auditorium ging
mit und trieb die SängerInnen zur Höchstform.
"Eine Kategorie für sich: Das Stimmgewitter Augustin
mit aus dem (Straßen) Leben gegriffenen Texten wie
'I kenn a Männerheim, do is ois umasunst / do finden's
nix dabei a waunnst daneben prunzt".
(Roman David-Freihsl/Der
Standard)
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28.01.06 | Kongresshaus Wien
Stimmgewitter & Bassena Boyz |
28.01.06
Vorausscheidung Protestsongcontest 06:
Wieder nicht unter den Großen 10
"Protest
kann nicht perfekt sein" ... Juroren auch nicht: Die zehn begehrten Tickets fürs
Finale des "ProtestSongContest 2006" sind vergeben - Um einige
"Verlierer" ist's bitter schade. Die Zehner-Auswahl ist nicht die schlechteste, dennoch
bleibt ein bisschen Traurigkeit: Kein Punk-Rock der Marke "Tote
Hosen" mit noch viel mehr toten Weihnachtsmännern (Christoph &
die Kirchturmspitzen). Und: Wieder kein Stimmgewitter im Finale. Der bereits zum
dritten Mal gescheiterte Obdachlosenchor hätte es sich mit Unterstützung
der Bassena Boyz dieses Jahr endlich verdient.
(derStandard.at) |
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