STIMMGEWITTER AUGUSTIN

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Freitag, 27. Juni 2008
"Das ((Szene Beisl)) sagt servus"
www.szenebleibt.at/
... Text folgt ... |
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Freitag, 20. Juni 2008
"FESTIVAL DES POLITISCHEN LIEDES" | Weissenbach/Attersee
www.willy@kv-willy.at
... Text folgt ...
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Stimmgewitter & Seven Sioux
Vinyl-Picture-Disc 7inch
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... sie ist da: viny-picture-disc 7" ...
"JETZT BESTELLEN"
... wir haben gedrunken, geraucht, geschwitzt und gebetet - jetzt ist sie endlich da. Gemeinsam mit unseren Hardcor-Punk-Freunden von Seven Sioux hat das Stimmgewitter eine Picture-Vinyl-Single aufgenommen: "We Are Not The Scared People" von Seven Sioux und "Übers Meer" von Rio Reiser. So klingt Hardcoreschmalz!
Zu bestellen unter:
mario@augustin.or.at
(9,- Euro plus 2,- Euro Versand)
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Samstag, 17. Mai 2008
Ein Punkrock-Nachmittag in Wiesen
Auch heuer durften wir wieder beim KIWI-Festival rocken. Diesmal mit unseren Freunden "Seven Sioux". Ein Fest, wo ein Vergnügen das Andere jagte. Punkrocken mit den "Seven Sioux", für uns immer ein absolutes Highlight. Hintergrund: Der Verein KIWI veranstaltet jährlich ein Fest zugunsten einer Sozialen Organisation. Diesmal für die Volkshilfe. KIWI ist: Viele junge Leute mit viel Engagement!
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08.05.08 | Punk-Meister Krispel
& das Stimmgewitter | Foto: Bibi |
Donnerstag, 08. Mai 2008
Single-Präsentations-Raudau im Shelter
"Zusammen sind wir 500 Jahre alt", pflegt Mario, Stimmgewitter-Schmähführer, bei fast jedem Auftritt dem Publikum mitzuteilen. "Damit sind wir die älteste Punkrockgruppe der Welt." Ersteres scheint leicht übertrieben zu sein, letzteres könnte der Wahrheit ziemlich nahe kommen, bzw. es ist die Wahrheit, bis zum Beweis, dass noch betagtere Aktivisten des Hardcore auf den Bühnen der Welt junges Publikum staunen lassen. Letztere begleiteten im Shelter – wo die angekündigte Single tatsächlich präsentiert werden konnte, nach ihrem eigenen Programm ihre Punkpartner von Seven Sioux. Vier Songs lang konnten die geschundenen Körper der Augustiner das Tempo der superdynamischen Anti-Performance der Kollegen vom Stamme der Sioux mithalten: Neben den beiden auf die Vinylscheibe gepressten Nummern wurde gemeinsam "Wir sprengen alle Ketten" in der Willi Warma-Version und "Die letzte Schlacht gewinnen wir" von Ton Steine Scherben in das Publikum geschleudert.
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01.05.08 | Revoluzzen in Graz
Foto: Klaus Hammer
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Donnerstag, 01. Mai 2008
"Vorwärts & nicht vergessen" - Stimmgewitter rockt KP-Graz
Ein "Tag der Arbeit" wie man ihn sich wünscht! Kaum in Graz angekommen, fanden wir uns auf der Bühne wieder. Kaum auf der Bühne, verwandelte sich der Distress in Eustress. Die GenossInnen outeten sich als nicht sattelfest bei den Arbeiterliedern, glänzten aber bei den Schlager-Texten. Der geforderte Musikerschnaps unsererseits entpuppte sich als Flasche Selbstgebrannter. Am Ende des Festes sangen wir mit den GenossInnen weiter, tranken die Schnapsflasche leer, und verabschiedeten uns mit gefüllten Bäuchen und Herzen. Glückwunsch zu diesem wirklich gelungenen "Tag der Arbeit"!
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10.04.08 | Chelsea-Premiere
Foto: Bibi |
Donnerstag, 10. April 2008
Hardcorschmalz-Exzess im Chelsea mit Präsentzationspanne
Zum ersten Mal konnte der Beweis erbracht werden, dass die Selbst-Schubladisierung des Stimmgewitters – nämlich in die Schublade des ewig gültigen Punkrocks – keine Hochstapelei ist, und auch keine Tiefstapelei. Die Augustin-VokalistInnen bilden, was man spätestens nach dem Chelsea-Auftritt nicht bestreiten kann, bei Live-Gigs eine ideale Ergänzung zu der um Augustin-"Musikarbeiter" Rainer Krispel gruppierten Hardcore-Legende Seven Sioux. Die waren Ende der 80er, Anfang 90er die räudigste Band der Stahlstadt Linz. Als der Punk museal zu werden schien, zerstreuten sich die Bandmitglieder in alle Richtungen. Im Vorjahr haben sie sich wieder gefunden. Im Chelsea waren sie durch Rewolfinger-Akkordeonisten Herbert Zgubic verstärkt, der auch bei der Single-Produktion "Stimmgewitter & Seven Sioux" mit von der Partie war; im Chelsea sollte die rote Vinylscheibe mit dem besten Vinylfoto aus der Geschichte der Schallplatte eigentlich präsentiert werden. Irgendwer hat aber Scheiß gebaut ...
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08.03.08 | Aufnahme (Traun) & Afterschowimbiss (Linz) |
Samstag, 08. März 2008
... im Studio mit Seven Sioux ...
... das war realy Hardcore. Das Stimmgewitter traf sich mit den Linzer Hardcore-Buben von Seven Sioux im Trauner Brachial-Studio zwecks Aufnahme einer gemeinsamen 7inch Single samt Foto Session. Die Aufgabenstellung war: 2 Songs - "Übers Meer" (Rio Reiser) und "We Are Not The Scared People" (Seven Sioux) - (stimm)gewittermäßig zum Brachial-Sound von Seven Sioux einzusingen. Es sei nur so viel verraten: Die Übung ist gelungen! Das Stimmgewitter überwand sowohl die Studio-Hürde als auch das anschließende Aftershow-Gelage. Bei zweiterem, im direkten Duell mit unseren Linzer Freunden ließ sich sogar eine leichte Überlegenheit des Stimmgewitterrs ausmachen.
Übernachtet wurde wieder in unserer Linzer Lieblings-Pension, der KAPU.
Das Ergebnis, eine "picture-vinyl-disc", wird am 10. April live im Chelsea präsentiert.
www.myspace.com/stimmgewitter
www.myspace.com/sevensioux
www.chelsea.co.at
www.brachial.at
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05.03.08 | Ja Panik & Stimmgewitter
| Foto: relli |
Donnerstag, 05. März 2008
Krachen mit JA PANIK ...
... bis zum nächsten Exzess! Gastchor Stimmgewitter bei der großen
Ja Panik Sause im WUK. Uns war es eine Ehre und im allgemeinen ein gewaltiger Abend ...
www.myspace.com/japanik
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01.03.08 | "Huach Zua" in der
Szene Wien | Fotos: Bibi
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Samstag, 01. März 2008
"Huach zua"-Augustin Benefiz
An diesem Abend nahmen wir uns vor, unserem bekannten Motto "Keine Angst - Nix Scheissen" eins draufzusetzen. Das waren wir auf jeden Fall der Szene Wien schuldig. Hatten wir doch bei unserer CD Präsentation "Kitsch und Revo" am 13.12.2006 nicht nur einiges, sondern praktisch alles verhaut. Dem damals sehr tolerantem Publikum haben wir zu verdanken, dass wir nicht schon auf der Bühne im wahrsten Sinne des Wortes abgesoffen sind. Das kam dann im Anschluss bei einer ausufernden After-Show-Party. Und der Szene Wien danken wir ganz besonders, dass wir trotzdem überhaupt noch einmal diese heiligen Hallen betreten durften.
Also lautete unser Motto an diesem Abend: Die Sau rauszulassen und zu rocken, was unsere begnadeten Körper hergeben!
Die Zeichen standen auf Sturm! Um eines gleich vorwegzunehmen: Unser Auftritt war sagenhaft! Wir vergeigten diesmal nicht alles sondern nur einiges, was aber die Sympathien des Publikums uns gegenüber nur noch verstärkte. Wir wurden sprichwörtlich getragen! Die Barriere Bühne und Publikum wurde weggefegt und Stimmgewitter & Gäste verschmolzen zu einem großen Ganzen. Alles singt - Danke ihr wart wunderbar!
Danach
Günther Paal alias Gunkl den die meisten von uns leider nicht mehr mitbekamen, da wir uns zu diesem Zeitpunkt schon in der Sturm-Und-Trink-Phase befanden. Wie gesagt: leider! Denn es wurde berichtet: Gunkel - eine Wucht! Aber von einem Gunkl erwartet man sich ja auch nichts anderes. Profi bleibt Profi!
Diejenigen von uns die sich noch an Bestitz von Restenergien erfreuten, tanzten und tobten bei Birgit Denk & Band bis in die tiefeste Nacht.
Bei diesem Benefizkonzert bekam der Augustin an Spenden 3.000,- Euro. Nochmals vielen herzlichen Dank! (riki)
www.huach-zua.eu
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12.01.08 | Wienerlied für Piefkes
Fotos: Bibi
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Dienstag, 12. Februar 2008
"KOID WOAM" Wienerlied für Piefkes
Es geschah vor zwei Jahren. 40 Weiterbildungshungrige besuchten den zweistündigen intensiven Wienerliedkurs, darunter ein Drittel Piefke, das primäre Zielpublikum der Veranstaltung. Im Rahmen des Projekts "Ösis und Piefke – Ein Missverständnis" hatte der Aktionsradius Wien die Damen und Herren vom Stimmgewitter gebeten, die Coach-Funktion zu übernehmen.
Am 12. Februar 2008 geschah, was geschehen musste: Das Stimmgewitter lud erneut zum Wienerliedkurs für Piefke ein. Diesmal kamen doppelt so viele Leute – darunter allerdings mehr indigene Wienerlied-Fans als ZuhörerInnen aus Germanien. Und auch sonst war einiges anders: Es handelte sich um eine Veranstaltung im Rahmen des Wienerlied-Festivals „koid=woam“, und dem Stimmgewitter standen zwei Gast-Coaches zur Seite: Stefan Weber, der freilich kein einziges der Wienerlieder, die er vorzutragen versuchte, bis zur zweiten Strophe schaffte, und Vincenz Witzlsperger, der einen Vortrag über die Kunst des Kammsingens (nicht: Kammblasen!) hielt. Witzlspergers "Let it be"-Variation "Warum iii?" war es dann auch, was den KursteilnehmerInnen aus dem Stimmgewitter-Programm am besten gefiel. Der Song wurde zur Sprachunterrichtsvorlage des Abends erklärt. Dank der wienerischen Dominanz im Publikum konnte der Kurs nach vier Stunden erfolgreich abgeschlossen werden.
www.aktionsradius.at |
| Highlights 2007 |
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12.12.07 | Schmuddelkinder |
Mittwoch, 12. Dezember 2007
"Spiel nicht mit den Schmuddelkindern"
Stimmgewitter als schmuddelige Statisten zum demnächst erscheinenden Musikvideo von
Marilies Jagsch.
www.myspace.com/marilies
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15.10.-20.10.2007 | Einblicke
ins Tour-Foto-Tagebuch |
Fotos: Klaus Hammer |
15. - 20. Oktober 2007
"... bekannter als Joe Strummer & im selben Bett wie Kurt Cobain! Stimmgewitter auf Tour ..."
Das Stimmgewitter hat seine 3. Tournee überlebt. Alles was eine Großfamilie, die eine Woche auf engstem Raum zusammengepfercht wird, erleben kann, durften auch wir erleben.
Montag, 15. Oktober | Jazzit | Salzburg
"10 Jahre Salzburger Straßenzeitung Apropos"
www.jazzit.at
Wir freuten uns riesig auf dieses Fest. Es war uns eine Ehre, mit unserer Schwesternzeitung Apropos gemeinsam deren 10jähriges Jubiläum zu feiern. Erste Verbrüder– und Verschwesterungen gab es schon beim Eintrudeln. Auch mit den Rock'n'Rollern von "The See Saw" und mit DJ Eljot waren wir sofort ein Herz und eine Seele.
Der Auftritt war super, nicht zuletzt wegen der tollen Organisation. Bei unserem letzten Lied "Nur ein Bild von dir" kamen auch Michaela, Anja und Louise auf die Bühne, um mitzusingen. Nur soviel: Die Flirts waren nicht von schlechten Eltern (dazu gibt es Beweisfotos). Wir waren perplex, denn das Jazzit war bummvoll. Und alles, was zu einem Purzltag gehört, war auch da: Menschen in Feierstimmung, Torte, Geschenke, gutes Essen. Und nach unserem Auftritt konnten wir unserer übrig gebliebenen Energie Ventil verschaffen und uns zu den Klängen von "The See Saw" wegrocken. Noch einmal: Happy birthday!
Dienstag, 16. Oktober | Bierstindl | Innsbruck
www.bierstindl.at
Da sich der 2. Tourneetag anscheinend immer als der schwierigste gestaltet, waren wir froh über das empathische Publikum, das uns an diesem Abend erwartete. Wir verhauten einiges. Dank des hinreißenden Publikums schafften wir den Auftritt trotzdem. Wir gingen unbeschadet von der Bühne und haben es auch diesmal nicht geschafft, unseren guten Ruf zu verlieren.
Donnerstag, 18. Oktober | "Gloria Messe" | Dornbirn
www.messegloria.info
Phase 1: 09 Uhr: Revolution
Das Stimmgewitter war der Eröffnungsfunke bei der Gloria Messe, einer Messe für Gottesdienstwaren. Uns und dem Publikum wurde viel abverlangt. Uns, weil wir gar nicht glauben konnten, dass wir um 9 Uhr morgens kommunikations-, geschweige denn singfähig sind. Und dem Publikum, weil es um 9 Uhr morgens zum Revo-Song "Der Revoluzzer" Aufwärmübungen machen musste.
Phase 2: 10 Uhr: Schnulze
Mit dem Song "Kalkutta liegt am Ganges" erreichten die Aufwärmübungen für das Publikum schon einen wesentlich höheren Level. Da wurde geklatscht, gelacht und am Rande des Saales wurde auch getanzt. Und auch wir fühlten uns schon wärmer.
Phase 3: 13 Uhr Verschmelzung von Phase 1 und 2
Wir brachten unser gesamtes Programm souverän über die Bühne. Trotz großer Bühne und großer Entfernung zum Publikum wurde der Eröffnungsfunke zum Flächenbrand. Danke!
Donnerstag, 18. Oktober | Gemeindesaal Düns
www.duens.at
Noch immer Donnerstag. Aber da hilft kein Zittern und kein Zaudern, es muss weitergehen und zwar Richtung Düns, wo wir am Abend im Gemeindesaal singen werden. Düns ist die Gemeinde, wo unser Quotenvorarlberger Ossi das Licht der Welt erblickte. Wie viele werden kommen? Wer wird aller kommen? Die Lehrerin, der Pfarrer, die erste Liebe, ... Alle sind gekommen! Der Saal ist gerammelt voll. Auftritt entwickelt sich zum Siegeszug! Der Funke zwischen Dünsern und Stimmgewitter ist übergesprungen.
Liebe Dünser und Dünserinnen, ihr seid Spitze! Wir kommen wieder, keine Frage!
Freitag, 19. Oktober | "KAPU Ausflug ins DOKAPI" | Linz
www.kapu.or.at, www.ufg.ac.at/dokapi.273.0.html
Nach unerwartetem Wintereinbruch und Autobahnstau kommen wir ziemlich erledigt in der KAPU an, wo wir auch schlafen werden. Im Schlafsaal gibt es 9 Betten und in einem davon hat seinerzeit schon Kurt Cobain (Nirvana) übernachtet. Naturgemäß behaupten jetzt 9 StimmgewittlerInnen, in Cobains Bett geschlafen zu haben.
Wir bewegen uns ins Dokapi (Kunstuni). Das Publikum ist kunststudentisch und jung, kennt weder Joe Strummer noch die hiesigen Hip-Hop-Helden von "Texta". Schande! Dafür kennen sie das Stimmgewitter. Kompliment! Nach dem ersten Lied erkämpften wir die Sympathie des Publikums und umgekehrt. Als während des Auftritts Kapitän Kratky's Handy ständig klingelte und er in einer kurzen Singpause seiner geliebten Maria lautstark mitteilte - "Ich kann jetzt nicht reden, ich bin beim Auftritt" - glaubte jeder an eine geplante Einlage. Mitnichten. Und weiters, ebenfalls ungeplant, löste sich beim letzten Lied unser Band-Transparent von der Wand und deckte uns zu. Spätestens in diesem Moment wurde beschlossen uns wieder zu engagieren.
Samstag, 20. Oktober | Stromboli | Hall in Tirol
"Spittelberger's Erben"
uralklubrot.stromboli.at
Ein Kulturcafé, wie ein Traum: gute Bar, gute Leute, schönes Ambiente, weiße Rosen auf den Tischen, Kerzenlicht und viele Getränkebons. Denn nach anfänglicher doppelter Scheu (unserer und Seitens des Publikums) war abermals unser "Revoluzzer"-Song der Knackpunkt. Wie immer stand das Publikum auf Anweisungen brav auf, um discomäßig mitzutanzen. Nur die Technik beschloss ihre eigene Revolution und verhunzte unsere Musikeinspielung. Nach dem dritten gescheiterten Anlauf - das Publikum stand noch immer voll im Saft der Erwartung - wollten wir den Hut draufhauen. Da revoluzzte das Publikum und bestand auf die Revolution im Discogewand. Und siehe da: die Revolution der Technik, die des Publikums und unsere eigene verschmolzen zu einer einzigen. Da sieht man wieder: Nur gemeinsam sind wir stark!
(Auszug aus Rikis Tourtagebuch)
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12.10.07 | Wien Museum
Foto: Hans Ringhofer |
Freitag, 12. Oktober | ab 19.00 Uhr
"Nacht des Augustin"
Das sechsstündige Programm der "Nacht des Augustin" In WienMuseum am Karlsplatz – eine von Museumsdirektor Wolfgang Kos gemeinsam mit dem Augustin konzipierte Veranstaltung anlässlich der Ausstellung "Ganz unten" – war gespickt mit Auftritten prominenter KünstlerInnen aus Musik, Literatur und Kabarett. Trotz Promi-Dichte wurde der Auftritt des Stimmgewitters in der großem Aula des Museums der Höhepunkt der langen Nacht, gemessen an der Reaktion der BesucherInnen. Diese erlaubten den neun SängerInnen vom Augustin, das enge Zeitkorsett, an das sich sonst alle auf der Bühne halten mussten, zu ignorieren. Und es wurde ignoriert – mit schelmischer Unbotmäßigkeit. Selbst Direktor Kos schmunzelte über die Undiszipliniertheit.
www.wienmuseum.at
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05.10.07 | Sargfabrik
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Freitag, 05. Oktober
"Benefiz für das Wiener Spendenparlament & für Tina"
Am frühen Abend kamen wir schon singaufgewärmt (Wiener Vorlesungen) in der Sargfabrik an und konnten uns in aller Ruhe dem Soundcheck der "Chornissen" widmen. Zum ersten Mal wurde das Transparent des Fotokünstlers Hans Ringhofer präsentiert. Es enthält die Porträts der Stimmgewittler. Eingeleitet wurde dieser Abend mit dem Frauenchor "Chornissen".
Auftritt: Von der ersten Sekunde an verschmolz das Stimmgewitter mit dem Publikum und umgekehrt. Dieses Gefühl hielt für beide Seiten bis zur letzten Sekunde an. Zum Revosong "Revoluzzer" standen alle und tanzten, klatschten, tobten, lachten. Hans Ringhofer hatte gegen uns und das Publikum keine Chance. Er musste auf die Bühne, um unseren Dank für das Transparent entgegenzunehmen. Wie schon erwähnt wurde dieses Konzert unserer Tina gewidmet, die am 13. September des Jahres verstarb. Zum ersten Mal wurde uns richtig bewusst, wie sehr sie uns bei einem Auftritt fehlte und wie sehr sie uns bei jedem weiteren Auftritt fehlen wird. Ihre Blicke, die man während des Singens fand, das gemeinsame Bier nach dem Auftritt, ihr Engagement und ihre Empathie, ihre konstruktiven Kritiken, das Lob für uns, an dem sie nie sparte, und nicht zuletzt ihr Lächeln.
www.sargfabrik.at
www.spendenparlament.at
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01.09.07 | Volksstimmefest
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Samstag, 01. September
"Volksstimmefest"
Die KPÖ muss die schlaueste aller kommunistischen Parteien sein. Eine ultrarechte Wochenzeitung recherchierte kürzlich, die Volksstimme, das Zentralorgan der KPÖ, sei nicht tot, sondern lebe in Gestalt des Augustin weiter.
Hier die authentische Version der KPÖ-Augustin-Beziehungen: Am Volkstimmefest des Jahres 2000, in der Nacht von Samstag auf Sonntag, wurde in nicht mehr fahrtauglichem Zustand beim gemeinsamen Singen deutscher Schlager die zukunftsträchtige Idee geboren, mit gesangesfreudigen AugustinverkäuferInnen zumindest einen Gesangsverein, wenn nicht einen Chor zu gründen. Der von der Idee rasch zur Wirklichkeit katapultierte Klangkörper huldigt inzwischen längst nicht nur dem Schlager, sondern nach dem Prinzip fifty-fifty auch den Liedern der Revolution. Umso bemerkenswerter, dass das Volksstimmefest-Management dem Stimmgewitter erst im siebenten Jahr ermöglichte, am Geburtsort der Gründungsidee ein Konzert zu geben. Moderator Mario konnte sich eine Bemerkung nicht verkneifen: Eine "revolutionäre" Partei, die jahrelang die Bedeutung des Stimmgewitters für die Revolution übersehen habe, dürfe sich über ihr Abschneiden bei den Wahlen nicht wundern. Das – trotz Regen - zahlreich erschienene Publikum fühlte sich nicht als Adressat dieser kleinen Kritik – und feierte die verspätete Stimmgewitter-Premiere auf der roten Jesuitenwiese.
www.volksstimmefest.at
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21.06.07 | Adria Wien |
Donnerstag, 21. Juni
RAUM-Fest "On the road" (Adria Wien)
Das Österreichische Institut für Raumplanung (ÖIR) gibt die Zeitschrift RAUM heraus. Die Ausgabe 66 hatte das Thema: Wozu ist die Straße da? In der gläsernen Bar des "Adria Wien" direkt am Donaukanal feierte das Institut die neue Ausgabe mit einem Stimmgewitter-Konzert. Den neun SängerInnen wird dieser Auftritt als lebensgefährlichstes Unternehmen in der bisherigen Geschichte des Stimmgewitters in Erinnerung bleiben. Es war der Abend des Jahrhundert-Sturms über Wien. Als der Sturm am wütendsten war, kämpfte sich die Gruppe über die Donaukanalbrücke zum Veranstaltungsort. Dass der Adria-Glaspavillon dem Orkan unbeschadet standhalten könnte, war von manchen bezweifelt worden. Er hielt stand.
www.oir.at
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01.06.07 | Votivkirche
Foto: Wilhelm Markom
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Freitag, 1. Juni | 18.00 Uhr
Himmlische Revolte
Kein "Kitsch & Revo" bei
Langen Nacht der Kirchen
Da half kein Bitten und kein Flehen – wenn der Herrgott net wü, dann geht in seinem irdischen Haus gar nix ... so geschehen bei der Langen Nacht der Kirchen in der Votivkirche. Siegessicher wollte das Stimmgewitter ein bissl revolutionäres Liedgut ertönen zu lassen, rechnete aber nicht mit dem Chef des Hauses. Die Töne verirrten sich im Labyrinth des Gotteshauses, die Engel – ganz mutig in Guerilla-Taktik - fingen die nacheilenden Stimmen ein und so ging die Mission "Kitsch & Revo" ordentlich in die Hosen. Aber kämpferisch und nicht zur Kapitulation bereit, stand auf einmal Plan B am Programm und so wechselte man flott vom "Solidaritätslied" zu "Rote Lippen" und dem ganzen a cappella-Programm aus der Frühphase des Stimmgewitters. Dem Herrgott gefiel's, das Publikum dankte mit großzügigem Applaus.
www.langenachtderkirchen.at
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19.05.07 | KIWI Festival Wiesen
Fotos: www.migglpictures.com
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Samstag, 19. Mai | 21.00 Uhr
Kitsch & Revo im Erdbeerland - KIWI Festival in Wiesen
Vorwärts, und nicht vergessen ... Vergessen, das geht nicht. War es doch die erste Open-Air-Festival-Erfahrung für das 9-köpfige Chormonster Stimmgewitter. Und noch dazu vor einem Publikum, das bereits als Kinder der Kinder der ChorsängerInnen durchgehen würden. Geboten wurde die Hausmarke Hardcoreschmalz von Kitsch (Unter fremden Sternen) bis Revo (Solidaritätslied). Und dann das große Kunststück: Alles tanzt, von sechzehn plus (vor der Bühne) bis sechsundsechzig minus (auf der Bühne). Da geht das Herz auf.
Die Verantwortung für diesen Triumph übernahm der nach einem flugunfähigen Vogel benannte Kulturverein KIWI. Das Team hatte sich die Aufgabe gestellt, ein Benefiz Festival zugunsten des Augustin auf die Beine zu stellen. Ihren ersten Unterstützter fanden sie in Urgestein Franz Bogner, der sein Gelände zur Verfügung stellte und die Sache nahm ihren Lauf.
10 Bands, von 15.00 Uhr am Nachmittag bis spät in den darauffolgenden Morgen, rockten 550 Besucher. Eine unvergessliche Nacht. Das Stimmgewitter dankt. In diesen Sinne: Vorwärts, wir sind hungrig, her mit den kleinen Festivals!
KIWI | Benefizfestival zugunsten der Straßenzeitung Augustin
u.a. mit Benjie, Mieze Medusa, Rokkitäthti,...
www.verein-kiwi.at
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06.05.-12.05.2007 | Einblicke
ins Tour-Foto-Tagebuch
Fotos: Klaus Hammer
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6. - 12. Mai 2007
... und rechts die Donau! Stimmgewitter-Tour durch Salzburg, Vorarlberg und & Oberösterreich ...
So. 6.5.07: Aus grauer Städte Mauern hinaus ins Regenfeld, Richtung Ländle, nahe Paris. Alle nehmen im gut gefederten Mercedes-Bus Platz, draußen prasseln die Schuastabuam, drinnen die Wuchtln. Endlich ist Salzburg erreicht, von Wolkenbrunzerei wird auf Schnürlregen umgeschaltet. Unser chauffierender Multifunktionär hat sich wegen des Abendauftrittes im Urbankeller total verspekuliert. Gerade einmal fünfzehn Leutchen waren gekommen, trotzdem gasten wir an und heizten ein, dass beinahe Hysterie ausbrach. (Urban-Keller, Salzburg)
Mo. 7.5.07: Weiter übers deutsche Eck. Der Exilvorarlberger Ossi lotst uns über den Arlberg. Es dauert noch lange bis Dornbirn, obwohl das Ländle im Atlas so zusammengestaucht aussieht. Mit großem Hallo begrüßt uns der Direktor des Kolpinghauses. Im Festsaal dann ein triumphierender Auftritt, vor etwa 150 Begeisterten. Moderator Lama baut schlau die ultimative Tourneewuchtl der Chormama ein, vor Kalkutta am Ganges. Für sie waren alle Flüsse und Bäche rechts der Fahrbahn die Donau, wie heißen aber die links? (Kolpinghaus, Dornbirn/Vbg.)
Di. 8.5.07: Nach dem Rausch der Kater, auf den Triumph die Leere, diese Naturgesetzlichkeit holt nicht nur mich zurück auf den Boden. Begleitung einer Abordnung zum nahen Rundfunkzentrum des Landes, unsere Interviewwilligen werben live unser Abendshow im Saumarkttheater von Feldkirch. Fast ausverkauft. Alles verläuft glatt und routiniert. Es wird noch spät, Ossi dirigiert uns zu einem nächtlichen Fresstempel, ein Ständchen ist obligatorisch. (Theater am Saumarkt, Feldkirch/Vbg.)
Mi. 9.5.07: Heute Abend treten wir in Nüziders auf, einem schönen Ort, umgeben von hohen Bergen. Wieder etwa neunzig Enthusiastische, Lama lässt sich davon anstecken, erklärt großzügig ganz Vorarlberg zur "Hauptstadt" des Stimmgewitters. (Nüziders/Vbg.)
11.5.07: Ankunft in der Jugendherberge Linz. Unser letzter Auftritt findet in einem Kaff namens Niederneukirchen statt, dort ist der"intellektuelle" der drei Brüder von Chormama Riki Flüchtlingshelfer. Endlich dürfen wir ran und rauf, um die vierzig ZuhörerInnen, manche tanzen, ein unerschrockener Junge holt sich die anwesende Bürgermeisterin zum Drehen. Früh übt sich, wer Karriere machen will. (Niederneukirchen/OÖ)
12.5.07: Es kann der Frömmste nicht in Ruhe schlafen, wenn es besoffenen Fans im Fußballstadion unterhalb nicht gefällt. Das Grölen dringt sogar durch Oropax. Wieder halbwegs gutes Wetter und nur mehr drei Stunden bis zur Schicksalsheimat Wien!
(Auszüge aus dem Tourtagebuch von Hömal)
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03.05.07 | Steinhof |
Vernissage Andreas Hofer
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Donnerstag, 3. Mai 2007
"Begnadete Körper" - Vernissage von Andreas Hofer
Fragt man Wikipedia über "Andreas Hofer", spuckt die umfassende "wir-wissen-was"-site folgendes aus:
Andreas Hofer (1767-1810), Tiroler Freiheitskämpfer
Andreas Hofer (Komponist) (1629-1684), Salzburger Hofkapellmeister
Andreas Hofer (Künstler) (* 1963), deutscher Künstler
Andreas Hofer (Schauspieler) (* 1962), deutscher Schauspieler
Ha, ertappt – es gibt noch einen Andreas Hofer und der lud das Stimmgewitter zur Vernissage an seinen Dienstort Steinhof, wo der Sozialarbeiter seine Inspiration für die hervorragenden Bilder bezieht. Die "Kitsch & Revo"-Bande fühlte sich bekennenderweise in den "Genie & Wahnsinn"-Abteilungen besonders inspiriert und trällerte sich mit erhöhter Leidenschaft das Schmalz von der Seele.
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01.05.07 | Grünes Haus
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Dienstag, 1. Mai 2007
"Die Arbiter von Wien" beim Maifest im Grünen Haus
"Die (Musik)Arbeiter von Wien" waren diesmal auch am Tag der Arbeit nicht fad: Zum bereits traditionellen 1. Maifest der Brigittenauer Grünen und der AUGE Grünes Haus überzeugte das Stimmgewitter wieder einmal mit seinem Repertoire an Liedern der Sehnsucht und Liedern des Protestes, wobei die kraftvollen Stimmen aus dem Publikum eindeutig dem revolutionären Liedgut zuzuordnen waren und so manch geballte Hand erhob sich: "Vorwärts und nicht vergessen ..."
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06.03.07 | Aktionsradius
Wien
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Dienstag,
6.3.2007
"Stimmgewitter an der Wand" - Heimspiel
am Gaußplatz 11
Doppelt
konnte man die Damen und Herren des Stimmgewitters am Gaußplatz
11 im Aktionsradius Wien wahrnehmen, ohne
jedoch in den oberen Promillebereich eingetaucht zu sein.
Denn: Die Wiener Künstlerin Lisl Spurny (www.lislspurny.at)
hat das Stimmgewitter im Rahmen ihrer Porträtserie "Die Gesichter des Augustin" in Aquarell verewigt.
Zur Vernissage gab's dann eben das Stimmgewitter im Doppelpack.
Von der Wand lächelten sie also überrascht und
von der Bühne überraschten sie das Publikum abermals
mit Kitsch & Revo und älteren Hits aus der Heavy
Schmalz Abteilung. Hier, wo der erste öffentliche Auftritt
des Stimmgewitters anno 2002 stattfand, ging das Heimspiel
wieder einmal besonders gut aus.
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16.01.07 | Stimmgewitter
im
Rumpf live @ Badeschiff
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Dienstag,
16.1.2007
Tänzchen
unter Wasser - Taktlos, aber nicht ganz daneben
Untergetaucht
aber nicht untergegangen sind die Stimmgewittler am Badeschiff
am Donaukanal, in
dessen Rumpf die Gastgeber Doris
Knecht, Zita
Bereuter und Christian
Schachinger luden. Der
Beginn war - "oba ob heit kennts mi sowieso olle am
oasch lecken" - TAKTLOS (beim Stimmgewitter auch musikalisch groß geschrieben): damit erklärte
der Kapellmeister den anfänglichen Seitensprung in
die gebenedeiten Gewässer der Kollegen aus Kalksburg.
Nicht ganz so brutal daneben gings dann weiter, garstig
kitschig und lieblich revolutionär und vor lauter Freude
wagte man auch ein Tänzchen auf der Bühne. Das
Resümee: Stimmgewitter ist tiefseetauglich! Allerhand!
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Highlights 2006
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20.12.06 | Backstage
"Willkommen Österreich"
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Mittwoch,
20.12.2006
Willkommen
Österreich
Wer
hätte sich gedacht, dass im ORF in Zeiten wie diesen
der Name "Volksstimmefest" in den Mund genommen
wird? Kleine Regieüberschreitung des Stimmgewitters
als Gast bei "Willkommen Österreich", denn
auch bei der Entstehungs-Geschichte darf niemals geschwindelt
werden. Und die Geschichtsschreibung des Stimmgewitters
begann nun mal wenn auch als Schnapsidee im wahrsten Sinn
am "Volksstimmefest" anno 2000. 6 Jahre später
trifft man die Hardcore-Schmalz-VokalistInnen der subversiven
Art also auf der anderen Seite beim Establishment wieder?
Ein Schicksal wie das vieler Alt-68er? Keineswegs, denn
allein das namedropping war diesen Seitensprung wert. Aber
ehrlicherweise natürlich auch die hohen Einschaltquoten,
der CD-Vertrieb bedankt sich mit einem herzlichen "Rotfront". |

13.12.06 | CD-Präsentation
"kitsch & revo | Szene
Wien
Fotos: M.
Blaszczuk

13.12.06 | Rainer Krispel &
Bernadette La Hengst
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Mittwoch,
13.12.2006
Weiße
Rosen, rote Fahnen
CD-Präsentation "kitsch & revo"
Berauschende
Stimmung in der Szene Wien: Schaukelnde Herzen bei sehnsüchtigen
Seemannsliedern, schwellende Leidenschaft bei auferstehendem
Revolutionsliedgut. Das
neue Programm der Süßwassermatrosen mit geöffneten
Fäusten beziehungsweise der Lumpenproletarier mit geballten
Herzen ist ein Superlativ der Kontroverse. Lieder wie Weiße
Rosen aus Athen, ehrfürchtig und leidenschaftlich
interpretiert mit Fritz Ostermayer, Die Arbeiter von
Wien innovativ mit Sofa Surfer/Slow Club/I-Wolf Wolfgang
Schlögl am Akkordeon in Marsch gesetzt, oder wie Kalkutta
liegt am Ganges mit einem Hauch von russischem Pathos
und dennoch entschmalzt und entwaffnet vom Duo Soyka &
Stirner, und nicht zuletzt Unter dem Pflaster
mit der betörenden Elektrizität einer Bernadette
La Hengst, die übrigens extra aus Berlin angereist
kam, gingen quasi Hand in Hand auf die Bühne und schnurstracks
in die Herzen des Publikums. Mit den weiteren Gästen
wie Beautiful Kantine Band, DaHirsch und Michi Scheed, Ja
Panik und Die Strottern kann der Abend nicht nur mit ungeheuer
viel unterschiedliche Musik (Zitat Rainer Krispel,
der übrigens die Veranstaltung unorthodox dafür
umso revolutionärer auf den Punkt moderierte), sondern
mit einem weiteren Superlativ aufwarten: Wenn Ja Panik und
das Stimmgewitter gemeinsam auf der Bühne stehen ist
das ein generationsüberschreitendes Ereignis mit einem
Altersunterschied von bis zu 44 Jahren das gibts
sonst nur im Kirchenchor.
PS: Ein herzliches Dankeschön an alle KünstlerInnen
und an die Szene Wien und ihr Superteam!
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15.11.06 | Alfred Dorfer im
Zentrum des Stimmgewitters
und mit Hängebauchschwein
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15.11.2006
Live bei "The Making of Donnerstalk"
Die Chorarbeiter von Wien und ein vorlautes
Hängebauchschwein im Morgenfrost
Ein Zirkus um einen Zirkus für den Donnerstalk
In der schönen Alszeile, ein kleiner Mittwochwalk
Herrlich rotglühend, aber kalt, der Himmel dort hin
gen Ost
Wir aber warten lange, durchdrungen vom Morgenfrost
Und kommt auch der unverzichtbare Kameramann
Schon bald mit seiner riesigen Gerätschaft an
Erst wird eine Liebesszene gedreht
Und oft wiederholt, wie es auch beim Film so geht
Nur ein vorlautes Hängebauchschwein, zu unserm Entzücken
Lässt sich, wie auch Chef Dorfer vom Donnerstalk, blicken
Hömal
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30.09. | Fluc Stimmgewitter & Bernadette La Hengst
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30.09.2006
"Revoluzzen
mit dem Stimmgewitter"
- Bernadette
La Hengst aus Berlin
Im
Rahmen des feministischen Musikfestivals "Rampenfiber"
gastierte Bernadette La Hengst (www.lahengst.de)
im Fluc am Wiener Praterstern. Die Wahlberlinerin begeisterte
mit ihrer Live-Performance zum aktuellen Album "La
Beat" und riss abseits der Bühne gemeinsam mit
Teilen des Stimmgewitters im übertragenen Sinne "Steine
aus dem Sand". Um "den Strand" zu finden,
wie es ein Revo-Klassiker der Frauenband Schneewittchen
aus den späten 70ern verspricht - "Unterm Plaster
liegt der Strand". Gemeinsam will man die Nummer entstauben und für die
Jetztzeit auffrisieren.
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29.09.06 | Mozart in Arbeit
Theater Akzent
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29.09.2006
"Mozart
wäre Stimmgewittler"
Die
große W. AK. Mozart-Mitmachshow
Mit
dem Motto "Würde Mozart heute leben, wäre
er sicherlich Mitglied des Stimmgewitter!" und mit
einigen Kostproben aus dem neuen "KITSCH & REVOlte"-Programm,
das im November auf CD erscheinen wird, erfüllte das
Stimmgewitter bravourös Ziel und Zweck der Mitmachshow
des "Referat Mozart 2056"-Duos Deutschbauer/Spring:
das Publikum sang und das Podium
tanzte ...
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26.09.06 | "wean hean" im Künstlerhaus
Foto: Peter Kubelka
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26.09.2006
"Alles
Künstler" - wean hean - Das Wienerliedfestival
"Hörerlebnisse
aus einem lebenden Kosmos" überschrieb der Kurier seine Ankündigung des Eröffnungsabends von "wean
hean" (www.weanhean.at).
Darunter ein großes Foto des Augustin-Chors Stimmgewitter.
So war es dann auch, der Chor-Klangkörper schmetterte
zwei außergewöhnliche Sets. Das Auditorium ging
mit und trieb die SängerInnen zur Höchstform.
"Eine Kategorie für sich: Das Stimmgewitter Augustin
mit aus dem (Straßen-)Leben gegriffenen Texten wie
'I kenn a Männerheim, do is ois umasunst / do finden's
nix dabei a waunnst daneben prunzt".
(Roman David-Freihsl/Der
Standard)
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16.09.06 | Häferl Sackgassenfest
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16.09.2006
Alle Jahre wieder 's Häferl Sackgassenfest
Das Stimmgewitter gehört bereits zum Inventar genauso
wie der Regen. Alle Jahre wieder darf der Augustin-Chor
das zweitägige Sackgassenfest eröffen und alle
Jahre wieder regnet es in unser Bier. Doch weder Betreiber
noch Stimmgewitter lassen sich entmutigen und somit wird
das Häferl-Sackgassenfest zum Highlight - alle Jahre
wieder.
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25.08.06 | Neusiedlersee
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24.08.2006
Auswärtsspiel unter Freunden im "Tanzcafé der Nationen"
Auf
Einladung des Beautiful Kantine Band-Vorstandes Kantine rockte
das Stimmgewitter zum zweiten Mal die Cselley Mühle.
Das direkte Duell mit der zeitgleichen Eröffnung des
Eisenstädter "Festes der 1000 Weine" ging
resultatsmäßig vieleicht an die Eisenstädter
- verglich man die Performances, so hieß der Sieger
unbestritten Oslip und das Stimmgewitter.
Der Tag danach galt der Entspannung. Das Stimmgewitter hoch
zur See (Foto) aber dennoch ein Lied auf den Lippen - "Fährt
ein weißes Schiff nach Hong Kong, haben wir Sehnsucht
nach der Ferne ..."
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19.05.06 | Krems
Theodor Kramer-Preisverleihung
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19.05.2006
Robert Sommer erhält den Theodor Kramer-Preis in
Krems & das Stimmgewitter singt dazu
Neben
Milo Dor ist Augustin-Mitbegründer und Redakteur Robert
Sommer der Theodor Kramer-Preisträger des Jahres 2006.
Der Preis wird seit sechs Jahren für "widerständiges
Schreiben" vergeben. Milo Dors Sohn, der Regisseur
Milan Dor, nahm den Preis für seinen verstorbenen Vater
entgegen. Robert Sommer betonte in seiner Dankesrede in
der Kremser Minoritenkirche, dass er sich auch im Namen
des Augustin über den Preis freue. Dass die Vokal-Abteilung des Augustin
für den musikalischen Rahmen der Feierlichkeit zu sorgen
hatte, war insofern extrem logisch. Das Stimmgewitter überraschte
die AkteurInnen der Theodor Kramer-Gesellschaft und das
Publikum mit einem vertonten Kramer-Gedicht ("Wann
in mein grünes Haus ich wiederkehr ...").
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08.05.06 | Dornbirn
Das
Ländle macht die Welle
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08.05.2006
Westlichstes Gastspiel ever ...
Stimmgewitter donnert in Vorarlberg
Chlochards zum Saisonabschluss in Dornbirn. Einen humorvoll-gesellschaftskritischen Akzent setzt der
Gesellschaftspolitische Stammtisch der katholischen Kirche
Vorarlbergs am 8. Mai ab 20 Uhr im Kolpinghaus Dornbirn. Beim letzten Abend vor der Sommerpause wird derWiener Gesangsverein
"Stimmgewitter Augustin" sozialkritische Lieder
bringen. ...
(Vorarlberger Nachrichten)
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21.03.06 | Aktionsradius Augarten |
21.03.06
Stimmgewitter lehrte
Deutschen das Wienerlied
"Heit los i des Gschloda schdee"
40
Weiterbildungsgeneigte besuchten den Intensiv-Wienerliedkurs,
darunter ein Drittel Piefke. Diese waren das primäre
Zielpublikum der Veranstaltung. Im Rahmen des Aktionsradius
Augarten-Projekts "Ösis und Piefke Ein
Missverständnis" stand eine besonders integrationsfördernde
Maßnahme auf dem Programm: die Einführung in
den Sound des Wienerlieds.
Das Stimmgewitter "Österreichs schrägster Chor"
forderte die Kursteilnehmerschaft wie folgt. Fünf Songs
aus dem Oeuvre der Wienerlied-Zersetzer vom Kollegium Kalksburg,
mittlerweile auch im Standardrepertoire des "Sandlerchors",
kamen zum Vortrag. Nach jedem Lied wurden Verständnisprobleme
gelöst. Die KursteilnehmerInnen durften sich sodann demokratisch
ihren Champion unter den fünf Liedern auswählen.
Dieses wurde somit zum Kerngegenstand der Kursmaßnahme.
Nachdem die Aussprache des Textes relativ harmonisiert war
schritt der um die Kursteilnehmer erweiterte Klangkörper
zur Tat. Schon der dritte Anlauf, das Lied zu bewältigen, führte
zum Ziel des Lehrgangs. Das gemeinsam Gelungene wurde aufgenommen,
sodass alle KursteilnehmerInnen mit einer CD, enthaltend
die ins Lied eingegangene Anstrengung der Integration, verabschiedet
werden konnten. (Augustin/Robert Sommer)
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28.01.06 | Kongresshaus Wien
Stimmgewitter & Bassena Boyz |
28.01.06
Vorausscheidung Protestsongcontest 06:
Wieder nicht unter den Großen 10
"Protest
kann nicht perfekt sein" ... Juroren auch nicht: Die zehn begehrten Tickets fürs
Finale des "ProtestSongContest 2006" sind vergeben - Um einige
"Verlierer" ist's bitter schade ...
... Die Zehner-Auswahl ist nicht die schlechteste, dennoch
bleibt ein
bisschen Traurigkeit: Kein Punk-Rock der Marke "Tote
Hosen" mit noch viel mehr toten Weihnachtsmännern (Christoph &
die Kirchturmspitzen). Und: Wieder kein Stimmgewitter im Finale. Der bereits zum
dritten Mal gescheiterte Obdachlosenchor hätte es sich mit Unterstützung
der Bassena Boyz dieses Jahr endlich verdient.
(derStandard.at) |
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