STIMMGEWITTER AUGUSTIN

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was kommt

Samstag, 20. September 2008
"'s Häferl Sackgassen-Fest "
www.haeferl.net

Freitag, 31. September 2008
"Kulturherbst Schwadorf "
www.schwadorf.gv.at

Freitag, 14. November 2008
"Hardcoreschmalz"
gemeinsam mit Seven Sioux
www.kapu.or.at/


was war

 

Freitag, 27. Juni 2008
"Das ((Szene Beisl)) sagt servus"

www.szenebleibt.at/

... Text folgt ...

 

Freitag, 20. Juni 2008
"FESTIVAL DES POLITISCHEN LIEDES"
| Weissenbach/Attersee
www.willy@kv-willy.at

... Text folgt ...

 


Stimmgewitter & Seven Sioux
Vinyl-Picture-Disc 7inch

... sie ist da: viny-picture-disc 7" ...
"JETZT BESTELLEN"

... wir haben gedrunken, geraucht, geschwitzt und gebetet - jetzt ist sie endlich da. Gemeinsam mit unseren Hardcor-Punk-Freunden von Seven Sioux hat das Stimmgewitter eine Picture-Vinyl-Single aufgenommen: "We Are Not The Scared People" von Seven Sioux und "Übers Meer" von Rio Reiser. So klingt Hardcoreschmalz!
Zu bestellen unter:

mario@augustin.or.at

(9,- Euro plus 2,- Euro Versand)

 

Samstag, 17. Mai 2008
Ein Punkrock-Nachmittag in Wiesen

Auch heuer durften wir wieder beim KIWI-Festival rocken. Diesmal mit unseren Freunden "Seven Sioux". Ein Fest, wo ein Vergnügen das Andere jagte. Punkrocken mit den "Seven Sioux", für uns immer ein absolutes  Highlight. Hintergrund: Der Verein KIWI veranstaltet jährlich ein Fest zugunsten einer Sozialen Organisation. Diesmal für die Volkshilfe. KIWI ist: Viele junge Leute mit viel Engagement!

 


08.05.08 | Punk-Meister Krispel
& das Stimmgewitter
| Foto: Bibi

Donnerstag, 08. Mai 2008
Single-Präsentations-Raudau im Shelter

"Zusammen sind wir 500 Jahre alt", pflegt Mario, Stimmgewitter-Schmähführer, bei fast jedem Auftritt dem Publikum mitzuteilen. "Damit sind wir die älteste Punkrockgruppe der Welt."  Ersteres scheint leicht übertrieben zu sein, letzteres könnte der Wahrheit ziemlich nahe kommen, bzw. es ist die Wahrheit, bis zum Beweis, dass noch betagtere Aktivisten des Hardcore auf den Bühnen der Welt junges Publikum staunen lassen. Letztere begleiteten im Shelter – wo die angekündigte Single tatsächlich präsentiert werden konnte, nach ihrem eigenen Programm ihre Punkpartner von Seven Sioux. Vier Songs lang konnten die geschundenen Körper der Augustiner das Tempo der superdynamischen Anti-Performance der Kollegen vom Stamme der Sioux mithalten: Neben den beiden auf die Vinylscheibe gepressten Nummern wurde gemeinsam "Wir sprengen alle Ketten" in der Willi Warma-Version und "Die letzte Schlacht gewinnen wir" von Ton Steine Scherben in das Publikum geschleudert.

 


01.05.08 | Revoluzzen in Graz
Foto: Klaus Hammer

Donnerstag, 01. Mai 2008
"Vorwärts & nicht vergessen" - Stimmgewitter rockt KP-Graz

Ein "Tag der Arbeit" wie man ihn sich wünscht! Kaum in Graz angekommen, fanden wir uns auf der Bühne wieder. Kaum auf der Bühne, verwandelte sich der Distress in Eustress. Die GenossInnen outeten sich als nicht sattelfest bei den Arbeiterliedern, glänzten aber bei den Schlager-Texten. Der geforderte Musikerschnaps unsererseits entpuppte sich als Flasche Selbstgebrannter. Am Ende des Festes sangen wir mit den GenossInnen weiter, tranken die Schnapsflasche leer, und verabschiedeten uns mit gefüllten Bäuchen und Herzen. Glückwunsch zu diesem wirklich gelungenen "Tag der Arbeit"!

 



10.04.08 | Chelsea-Premiere
Foto: Bibi

Donnerstag, 10. April 2008
Hardcorschmalz-Exzess im Chelsea mit Präsentzationspanne


Zum ersten Mal konnte der Beweis erbracht werden, dass die Selbst-Schubladisierung des Stimmgewitters – nämlich in die Schublade des ewig gültigen Punkrocks – keine Hochstapelei ist, und auch keine Tiefstapelei. Die Augustin-VokalistInnen bilden, was man spätestens nach dem Chelsea-Auftritt nicht bestreiten kann, bei Live-Gigs eine ideale Ergänzung zu der um Augustin-"Musikarbeiter" Rainer Krispel gruppierten Hardcore-Legende Seven Sioux. Die waren Ende der 80er, Anfang 90er die räudigste Band der Stahlstadt Linz. Als der Punk museal zu werden schien, zerstreuten sich die Bandmitglieder in alle Richtungen. Im Vorjahr haben sie sich wieder gefunden. Im Chelsea waren sie durch Rewolfinger-Akkordeonisten Herbert Zgubic verstärkt, der auch bei der Single-Produktion "Stimmgewitter & Seven Sioux" mit von der Partie war; im Chelsea sollte die rote Vinylscheibe mit dem besten Vinylfoto aus der Geschichte der Schallplatte eigentlich präsentiert werden. Irgendwer hat aber Scheiß gebaut ...

 



08.03.08 | Aufnahme (Traun) & Afterschowimbiss (Linz)

Samstag, 08. März 2008
... im Studio mit Seven Sioux ...


... das war realy Hardcore. Das Stimmgewitter traf sich mit den Linzer Hardcore-Buben von Seven Sioux im Trauner Brachial-Studio zwecks Aufnahme einer gemeinsamen 7inch Single samt Foto Session. Die Aufgabenstellung war: 2 Songs - "Übers Meer" (Rio Reiser) und "We Are Not The Scared People" (Seven Sioux) - (stimm)gewittermäßig zum Brachial-Sound von Seven Sioux einzusingen. Es sei nur so viel verraten: Die Übung ist gelungen! Das Stimmgewitter überwand sowohl die Studio-Hürde als auch das anschließende Aftershow-Gelage. Bei zweiterem, im direkten Duell mit unseren Linzer Freunden ließ sich sogar eine leichte Überlegenheit des Stimmgewitterrs ausmachen.
Übernachtet wurde
wieder in unserer Linzer Lieblings-Pension, der KAPU.
Das Ergebnis, eine "picture-vinyl-disc", wird am 10. April live im Chelsea präsentiert.

www.myspace.com/stimmgewitter

www.myspace.com/sevensioux
www.chelsea.co.at
www.brachial.at






05.03.08 | Ja Panik & Stimmgewitter
| Foto: relli

Donnerstag, 05. März 2008
Krachen mit JA PANIK ...


... bis zum nächsten Exzess! Gastchor Stimmgewitter bei der großen
Ja Panik Sause im WUK. Uns war es eine Ehre und im allgemeinen ein gewaltiger Abend ...

www.myspace.com/japanik


 




01
.03.08 | "Huach Zua" in der
Szene Wien
| Fotos: Bibi

Samstag, 01. März 2008
"Huach zua"-Augustin Benefiz


An diesem Abend nahmen wir uns vor, unserem bekannten Motto "Keine Angst - Nix Scheissen" eins draufzusetzen. Das waren wir auf jeden Fall der Szene Wien schuldig. Hatten wir doch bei unserer CD Präsentation "Kitsch und Revo" am 13.12.2006 nicht nur einiges, sondern praktisch alles verhaut. Dem damals sehr tolerantem Publikum haben wir zu verdanken, dass wir nicht schon auf der Bühne im wahrsten Sinne des Wortes abgesoffen sind. Das kam dann im Anschluss bei einer ausufernden After-Show-Party. Und der Szene Wien danken wir ganz besonders, dass wir trotzdem überhaupt noch einmal diese heiligen Hallen betreten durften.
Also lautete unser Motto an diesem Abend: Die Sau rauszulassen und zu rocken, was unsere begnadeten Körper hergeben!
Die Zeichen standen auf Sturm! Um eines gleich vorwegzunehmen: Unser Auftritt war sagenhaft! Wir vergeigten diesmal nicht alles sondern nur einiges, was aber die Sympathien des Publikums uns gegenüber nur noch verstärkte. Wir wurden sprichwörtlich getragen! Die Barriere Bühne und Publikum wurde weggefegt und Stimmgewitter & Gäste verschmolzen zu einem großen Ganzen. Alles singt - Danke ihr wart wunderbar!
Danach Günther Paal alias Gunkl den die meisten von uns leider nicht mehr mitbekamen, da wir uns zu diesem Zeitpunkt schon in der Sturm-Und-Trink-Phase befanden. Wie gesagt: leider! Denn es wurde berichtet: Gunkel - eine Wucht! Aber von einem Gunkl erwartet man sich ja auch nichts anderes. Profi bleibt Profi!
Diejenigen von uns die sich noch an Bestitz von Restenergien erfreuten, tanzten und tobten bei Birgit Denk & Band bis in die tiefeste Nacht.
Bei diesem Benefizkonzert bekam der Augustin an Spenden 3.000,- Euro. Nochmals vielen herzlichen Dank! (riki)

www.huach-zua.eu

 

 

 

 




12.01.08 | Wienerlied für Piefkes
Fotos: Bibi


Dienstag, 12. Februar 2008
"KOID WOAM" Wienerlied für Piefkes

Es geschah vor zwei Jahren. 40 Weiterbildungshungrige besuchten den zweistündigen intensiven Wienerliedkurs, darunter ein Drittel Piefke, das primäre Zielpublikum der Veranstaltung. Im Rahmen des Projekts "Ösis und Piefke – Ein Missverständnis"  hatte der Aktionsradius Wien die Damen und Herren vom Stimmgewitter gebeten, die Coach-Funktion zu übernehmen.
Am 12. Februar 2008 geschah, was geschehen musste: Das Stimmgewitter lud erneut zum Wienerliedkurs für Piefke ein. Diesmal kamen doppelt so viele Leute – darunter allerdings mehr indigene Wienerlied-Fans als ZuhörerInnen aus Germanien. Und auch sonst war einiges anders: Es handelte sich um eine Veranstaltung im Rahmen des Wienerlied-Festivals „koid=woam“, und dem Stimmgewitter standen zwei Gast-Coaches zur Seite: Stefan Weber, der freilich kein einziges der Wienerlieder, die er vorzutragen versuchte, bis zur zweiten Strophe schaffte, und Vincenz Witzlsperger, der einen Vortrag über die Kunst des Kammsingens (nicht: Kammblasen!) hielt. Witzlspergers "Let it be"-Variation "Warum iii?" war es dann auch, was den KursteilnehmerInnen aus dem Stimmgewitter-Programm am besten gefiel. Der Song wurde zur Sprachunterrichtsvorlage des Abends erklärt. Dank der wienerischen Dominanz im Publikum konnte der Kurs nach vier Stunden erfolgreich abgeschlossen werden.
www.aktionsradius.at

Highlights 2007  


12.12.07 | Schmuddelkinder

Mittwoch, 12. Dezember 2007
"Spiel nicht mit den Schmuddelkin
dern"

Stimmgewitter als schmuddelige Statisten zum demnächst erscheinenden Musikvideo von
Marilies Jagsch.
www.myspace.com/marilies

 














15.10.-20.10.2007 |
Einblicke
ins Tour-Foto-Tagebuch
|
Fotos: Klaus Hammer

15. - 20. Oktober 2007
"... bekannter als Joe Strummer & im selben Bett wie Kurt Cobain! Stimmgewitter auf Tour ..."

Das Stimmgewitter hat seine 3. Tournee überlebt. Alles was eine Großfamilie, die eine Woche auf engstem Raum zusammengepfercht wird, erleben kann, durften auch wir erleben.
Montag, 15. Oktober | Jazzit | Salzburg
"10 Jahre Salzburger Straßenzeitung Apropos"
www.jazzit.at

Wir freuten uns riesig auf dieses Fest. Es war uns eine Ehre, mit unserer Schwesternzeitung Apropos gemeinsam deren 10jähriges Jubiläum zu feiern. Erste Verbrüder– und Verschwesterungen gab es schon beim Eintrudeln. Auch mit den Rock'n'Rollern von "The See Saw" und mit DJ Eljot waren wir sofort ein Herz und eine Seele.
Der Auftritt war super, nicht zuletzt wegen der tollen Organisation. Bei unserem letzten Lied "Nur ein Bild von dir" kamen auch Michaela, Anja und Louise auf die Bühne, um mitzusingen. Nur soviel: Die Flirts waren nicht von schlechten Eltern (dazu gibt es Beweisfotos). Wir waren perplex, denn das Jazzit war bummvoll. Und alles, was zu einem Purzltag gehört, war auch da: Menschen in Feierstimmung, Torte, Geschenke, gutes Essen. Und nach unserem Auftritt konnten wir unserer übrig gebliebenen Energie Ventil verschaffen und uns zu den Klängen von "The See Saw" wegrocken. Noch einmal: Happy birthday!
Dienstag, 16. Oktober | Bierstindl | Innsbruck
www.bierstindl.at
Da sich der 2. Tourneetag anscheinend immer als der schwierigste gestaltet, waren wir froh über das empathische Publikum, das uns an diesem Abend erwartete. Wir verhauten einiges. Dank des hinreißenden Publikums schafften wir den Auftritt trotzdem. Wir gingen unbeschadet von der Bühne und haben es auch diesmal nicht geschafft, unseren guten Ruf zu verlieren.
Donnerstag, 18. Oktober | "Gloria Messe" | Dornbirn
www.messegloria.info
Phase 1: 09 Uhr: Revolution
Das Stimmgewitter war der Eröffnungsfunke bei der Gloria Messe, einer Messe für Gottesdienstwaren. Uns und dem Publikum wurde viel abverlangt. Uns, weil wir gar nicht glauben konnten, dass wir um 9 Uhr morgens kommunikations-, geschweige denn singfähig sind. Und dem Publikum, weil es um 9 Uhr morgens zum Revo-Song "Der Revoluzzer" Aufwärmübungen machen musste.
Phase 2: 10 Uhr: Schnulze
Mit dem Song "Kalkutta liegt am Ganges" erreichten die Aufwärmübungen für das Publikum schon einen wesentlich höheren Level. Da wurde geklatscht, gelacht und am Rande des Saales wurde auch getanzt. Und auch wir fühlten uns schon wärmer.
Phase 3: 13 Uhr Verschmelzung von Phase 1 und 2
Wir brachten unser gesamtes Programm souverän über die Bühne. Trotz großer Bühne und großer Entfernung zum Publikum wurde der Eröffnungsfunke zum Flächenbrand. Danke!
Donnerstag, 18. Oktober | Gemeindesaal Düns
www.duens.at
Noch immer Donnerstag. Aber da hilft kein Zittern und kein Zaudern, es muss weitergehen und zwar Richtung Düns, wo wir am Abend im Gemeindesaal singen werden. Düns ist die Gemeinde, wo unser Quotenvorarlberger Ossi das Licht der Welt erblickte. Wie viele werden kommen? Wer wird aller kommen? Die Lehrerin, der Pfarrer, die erste Liebe, ... Alle sind gekommen! Der Saal ist gerammelt voll. Auftritt entwickelt sich zum Siegeszug! Der Funke zwischen Dünsern und Stimmgewitter ist übergesprungen.
Liebe Dünser und Dünserinnen, ihr seid Spitze! Wir kommen wieder, keine Frage!
Freitag, 19. Oktober | "KAPU Ausflug ins DOKAPI" | Linz

www.kapu.or.at, www.ufg.ac.at/dokapi.273.0.html
Nach unerwartetem Wintereinbruch und Autobahnstau kommen wir ziemlich erledigt in der KAPU an, wo wir auch schlafen werden. Im Schlafsaal gibt es 9 Betten und in einem davon hat seinerzeit schon Kurt Cobain (Nirvana) übernachtet. Naturgemäß behaupten jetzt 9 StimmgewittlerInnen, in Cobains Bett geschlafen zu haben.
Wir bewegen uns ins Dokapi (Kunstuni). Das Publikum ist kunststudentisch und jung, kennt weder Joe Strummer noch die hiesigen Hip-Hop-Helden von "Texta". Schande! Dafür kennen sie das Stimmgewitter. Kompliment! Nach dem ersten Lied erkämpften wir die Sympathie des Publikums und umgekehrt. Als während des Auftritts Kapitän Kratky's Handy ständig klingelte und er in einer kurzen Singpause seiner geliebten Maria lautstark mitteilte - "Ich kann jetzt nicht reden, ich bin beim Auftritt" - glaubte jeder an eine geplante Einlage. Mitnichten. Und weiters, ebenfalls ungeplant, löste sich beim letzten Lied unser Band-Transparent von der Wand und deckte uns zu. Spätestens in diesem Moment wurde beschlossen uns wieder zu engagieren.
Samstag, 20. Oktober | Stromboli | Hall in Tirol
"Spittelberger's Erben"
uralklubrot.stromboli.at
Ein Kulturcafé, wie ein Traum: gute Bar, gute Leute, schönes Ambiente, weiße Rosen auf den Tischen, Kerzenlicht und viele Getränkebons. Denn nach anfänglicher doppelter Scheu (unserer und Seitens des Publikums) war abermals unser "Revoluzzer"-Song der Knackpunkt. Wie immer stand das Publikum auf Anweisungen brav auf, um discomäßig mitzutanzen. Nur die Technik beschloss ihre eigene Revolution und verhunzte unsere Musikeinspielung. Nach dem dritten gescheiterten Anlauf - das Publikum stand noch immer voll im Saft der Erwartung - wollten wir den Hut draufhauen. Da revoluzzte das Publikum und bestand auf die Revolution im Discogewand. Und siehe da: die Revolution der Technik, die des Publikums und unsere eigene verschmolzen zu einer einzigen. Da sieht man wieder: Nur gemeinsam sind wir stark!
(Auszug aus Rikis Tourtagebuch)




12.10.07 | Wien Museum
Foto: Hans Ringhofer

Freitag, 12. Oktober | ab 19.00 Uhr
"Nacht des Augustin"

Das sechsstündige Programm der "Nacht des Augustin" In WienMuseum am Karlsplatz – eine von Museumsdirektor Wolfgang Kos gemeinsam mit dem Augustin konzipierte Veranstaltung anlässlich der Ausstellung "Ganz unten" – war gespickt mit  Auftritten prominenter KünstlerInnen aus Musik, Literatur und Kabarett. Trotz Promi-Dichte wurde der Auftritt des Stimmgewitters in der großem Aula des Museums der Höhepunkt der langen Nacht, gemessen an der Reaktion der BesucherInnen. Diese erlaubten den neun SängerInnen vom Augustin, das enge Zeitkorsett, an das sich sonst alle auf der Bühne halten mussten, zu ignorieren. Und es wurde ignoriert – mit schelmischer Unbotmäßigkeit. Selbst Direktor Kos schmunzelte über die Undiszipliniertheit.

www.wienmuseum.at

 

10.05.-Sargfabrik
05.10.07 | Sargfabrik

Freitag, 05. Oktober
"Benefiz für das Wiener Spendenparlament & für Tina"

Am frühen Abend kamen wir schon singaufgewärmt (Wiener Vorlesungen) in der Sargfabrik an und konnten uns in aller Ruhe dem Soundcheck der "Chornissen" widmen. Zum ersten Mal wurde das Transparent des Fotokünstlers Hans Ringhofer präsentiert. Es enthält die Porträts der Stimmgewittler. Eingeleitet wurde dieser Abend mit dem Frauenchor "Chornissen".
Auftritt: Von der ersten Sekunde an verschmolz das Stimmgewitter mit dem Publikum und umgekehrt. Dieses Gefühl hielt für beide Seiten bis zur letzten Sekunde an. Zum Revosong
"Revoluzzer" standen alle und tanzten, klatschten, tobten, lachten. Hans Ringhofer hatte gegen uns und das Publikum keine Chance. Er musste auf die Bühne, um unseren Dank für das Transparent entgegenzunehmen. Wie schon erwähnt wurde dieses Konzert unserer Tina gewidmet, die am 13. September des Jahres verstarb. Zum ersten Mal wurde uns richtig bewusst, wie sehr sie uns bei einem Auftritt fehlte und wie sehr sie uns bei jedem weiteren Auftritt fehlen wird. Ihre Blicke, die man während des Singens fand, das gemeinsame Bier nach dem Auftritt, ihr Engagement und ihre Empathie, ihre konstruktiven Kritiken, das Lob für uns, an dem sie nie sparte, und nicht zuletzt ihr Lächeln.
www.sargfabrik.at
www.spendenparlament.at

 

09.01.-Volkstimmefest
01.09.07 | Volksstimmefest

Samstag, 01. September
"Volksstimmefest"


Die KPÖ muss die schlaueste aller kommunistischen Parteien sein. Eine ultrarechte Wochenzeitung recherchierte kürzlich, die Volksstimme, das Zentralorgan der KPÖ, sei nicht tot, sondern lebe in Gestalt des Augustin weiter.
Hier die authentische Version der KPÖ-Augustin-Beziehungen: Am Volkstimmefest des Jahres 2000, in der Nacht von Samstag auf Sonntag, wurde in nicht mehr fahrtauglichem Zustand beim gemeinsamen Singen deutscher Schlager die zukunftsträchtige Idee geboren, mit gesangesfreudigen AugustinverkäuferInnen zumindest einen Gesangsverein, wenn nicht einen Chor zu gründen. Der von der Idee rasch zur Wirklichkeit katapultierte Klangkörper huldigt inzwischen längst nicht nur dem Schlager, sondern nach dem Prinzip fifty-fifty auch den Liedern der Revolution. Umso bemerkenswerter, dass das Volksstimmefest-Management dem Stimmgewitter erst im siebenten Jahr ermöglichte, am Geburtsort der Gründungsidee ein Konzert zu geben. Moderator Mario konnte sich eine Bemerkung nicht verkneifen: Eine "revolutionäre" Partei, die jahrelang die Bedeutung des Stimmgewitters für die Revolution übersehen habe, dürfe sich über ihr Abschneiden bei den Wahlen nicht wundern. Das – trotz Regen - zahlreich erschienene Publikum fühlte sich nicht als Adressat dieser kleinen Kritik – und feierte die verspätete Stimmgewitter-Premiere auf der roten Jesuitenwiese.
www.volksstimmefest.at



06.21.-AdriaWien
21.06.07 | Adria Wien

Donnerstag, 21. Juni
RAUM-Fest "On the road"
(Adria Wien)

Das Österreichische Institut für Raumplanung (ÖIR) gibt die Zeitschrift RAUM heraus. Die Ausgabe 66 hatte das Thema: Wozu ist die Straße da? In der gläsernen Bar des "Adria Wien" direkt am Donaukanal feierte das Institut die neue Ausgabe mit einem Stimmgewitter-Konzert. Den neun SängerInnen wird dieser Auftritt als lebensgefährlichstes Unternehmen in der bisherigen Geschichte des Stimmgewitters in Erinnerung bleiben. Es war der Abend des Jahrhundert-Sturms über Wien. Als der Sturm am wütendsten war, kämpfte sich die Gruppe über die Donaukanalbrücke zum Veranstaltungsort. Dass der Adria-Glaspavillon dem Orkan unbeschadet standhalten könnte, war von manchen bezweifelt worden. Er hielt stand.
www.oir.at

 


01.06.07 | Votivkirche
Foto: Wilhelm Markom

Freitag, 1. Juni | 18.00 Uhr
Himmlische Revolte
Kein "Kitsch & Revo" bei Langen Nacht der Kirchen


Da half kein Bitten und kein Flehen – wenn der Herrgott net wü, dann geht in seinem irdischen Haus gar nix ... so geschehen bei der Langen Nacht der Kirchen in der Votivkirche. Siegessicher wollte das Stimmgewitter ein bissl revolutionäres Liedgut ertönen zu lassen, rechnete aber nicht mit dem Chef des Hauses. Die Töne verirrten sich im Labyrinth des Gotteshauses, die Engel – ganz mutig in Guerilla-Taktik - fingen die nacheilenden Stimmen ein und so ging die Mission "Kitsch & Revo" ordentlich in die Hosen. Aber kämpferisch und nicht zur Kapitulation bereit, stand auf einmal Plan B am Programm und so wechselte man flott vom "Solidaritätslied" zu "Rote Lippen" und dem ganzen a cappella-Programm aus der Frühphase des Stimmgewitters. Dem Herrgott gefiel's, das Publikum dankte mit großzügigem Applaus.
www.langenachtderkirchen.at

 





19.05.07 | KIWI Festival Wiesen
Fotos: www.migglpictures.com


Samstag, 19. Mai | 21.00 Uhr
Kitsch & Revo im Erdbeerland - KIWI Festival in Wiesen


Vorwärts, und nicht vergessen ... Vergessen, das geht nicht. War es doch die erste Open-Air-Festival-Erfahrung für das 9-köpfige Chormonster Stimmgewitter. Und noch dazu vor einem Publikum, das bereits als Kinder der Kinder der ChorsängerInnen durchgehen würden. Geboten wurde die Hausmarke Hardcoreschmalz von Kitsch (Unter fremden Sternen) bis Revo (Solidaritätslied). Und dann das große Kunststück: Alles tanzt, von sechzehn plus (vor der Bühne) bis sechsundsechzig minus (auf der Bühne). Da geht das Herz auf.
Die Verantwortung für diesen Triumph übernahm der nach einem flugunfähigen Vogel benannte Kulturverein KIWI. Das Team hatte sich die Aufgabe gestellt, ein Benefiz Festival zugunsten des Augustin auf die Beine zu stellen. Ihren ersten Unterstützter fanden sie in Urgestein Franz Bogner, der sein Gelände zur Verfügung stellte und die Sache nahm ihren Lauf.
10 Bands, von 15.00 Uhr am Nachmittag bis spät in den darauffolgenden Morgen, rockten 550 Besucher. Eine unvergessliche Nacht. Das Stimmgewitter dankt. In diesen Sinne: Vorwärts, wir sind hungrig, her mit den kleinen Festivals!

KIWI | Benefizfestival zugunsten der Straßenzeitung Augustin
u.a. mit Benjie, Mieze Medusa, Rokkitäthti,...
www.verein-kiwi.at

 








06.05.-12.05.2007 | Einblicke
ins Tour-Foto-Tagebuch
Fotos: Klaus Hammer


6. - 12. Mai 2007
... und rechts die Donau! Stimmgewitter-Tour durch Salzburg, Vorarlberg und & Oberösterreich ...

So. 6.5.07: Aus grauer Städte Mauern hinaus ins Regenfeld, Richtung Ländle, nahe Paris. Alle nehmen im gut gefederten Mercedes-Bus Platz, draußen prasseln die Schuastabuam, drinnen die Wuchtln. Endlich ist Salzburg erreicht, von Wolkenbrunzerei wird auf Schnürlregen umgeschaltet. Unser chauffierender Multifunktionär hat sich wegen des Abendauftrittes im Urbankeller total verspekuliert. Gerade einmal fünfzehn Leutchen waren gekommen, trotzdem gasten wir an und heizten ein, dass beinahe Hysterie ausbrach. (Urban-Keller, Salzburg)
Mo. 7.5.07: Weiter übers deutsche Eck. Der Exilvorarlberger Ossi lotst uns über den Arlberg. Es dauert noch lange bis Dornbirn, obwohl das Ländle im Atlas so zusammengestaucht aussieht. Mit großem Hallo begrüßt uns der Direktor des Kolpinghauses. Im Festsaal dann ein triumphierender Auftritt, vor etwa 150 Begeisterten. Moderator Lama baut schlau die ultimative Tourneewuchtl der Chormama ein, vor Kalkutta am Ganges. Für sie waren alle Flüsse und Bäche rechts der Fahrbahn die Donau, wie heißen aber die links? (Kolpinghaus, Dornbirn/Vbg.)
Di. 8.5.07: Nach dem Rausch der Kater, auf den Triumph die Leere, diese Naturgesetzlichkeit holt nicht nur mich zurück auf den Boden. Begleitung einer Abordnung zum nahen Rundfunkzentrum des Landes, unsere Interviewwilligen werben live unser Abendshow im Saumarkttheater von Feldkirch. Fast ausverkauft. Alles verläuft glatt und routiniert. Es wird noch spät, Ossi dirigiert uns zu einem nächtlichen Fresstempel, ein Ständchen ist obligatorisch. (Theater am Saumarkt, Feldkirch/Vbg.)
Mi. 9.5.07: Heute Abend treten wir in Nüziders auf, einem schönen Ort, umgeben von hohen Bergen. Wieder etwa neunzig Enthusiastische, Lama lässt sich davon anstecken, erklärt großzügig ganz Vorarlberg zur "Hauptstadt" des Stimmgewitters. (Nüziders/Vbg.)
11.5.07: Ankunft in der Jugendherberge Linz. Unser letzter Auftritt findet in einem Kaff namens Niederneukirchen statt, dort ist der"intellektuelle" der drei Brüder von Chormama Riki Flüchtlingshelfer. Endlich dürfen wir ran und rauf, um die vierzig ZuhörerInnen, manche tanzen, ein unerschrockener Junge holt sich die anwesende Bürgermeisterin zum Drehen. Früh übt sich, wer Karriere machen will. (Niederneukirchen/OÖ)
12.5.07: Es kann der Frömmste nicht in Ruhe schlafen, wenn es besoffenen Fans im Fußballstadion unterhalb nicht gefällt. Das Grölen dringt sogar durch Oropax. Wieder halbwegs gutes Wetter und nur mehr drei Stunden bis zur Schicksalsheimat Wien!
(Auszüge aus dem Tourtagebuch von Hömal
)

 



03.05.07
|
Steinhof |
Vernissage Andreas Hofer



Donnerstag, 3. Mai 2007
"Begnadete Körper" - Vernissage von Andreas Hofer

Fragt man Wikipedia über "Andreas Hofer", spuckt die umfassende "wir-wissen-was"-site folgendes aus:
Andreas Hofer (1767-1810), Tiroler Freiheitskämpfer
Andreas Hofer (Komponist) (1629-1684), Salzburger Hofkapellmeister
Andreas Hofer (Künstler) (* 1963), deutscher Künstler
Andreas Hofer (Schauspieler) (* 1962), deutscher Schauspieler

Ha, ertappt – es gibt noch einen Andreas Hofer und der lud das Stimmgewitter zur Vernissage an seinen Dienstort Steinhof, wo der Sozialarbeiter seine Inspiration für die hervorragenden Bilder bezieht. Die "Kitsch & Revo"-Bande fühlte sich bekennenderweise in den "Genie & Wahnsinn"-Abteilungen besonders inspiriert und trällerte sich mit erhöhter Leidenschaft das Schmalz von der Seele.

 



01.05.07
|
Grünes Haus


Dienstag, 1. Mai 2007
"Die Arbiter von Wien" beim Maifest im Grünen Haus

"Die (Musik)Arbeiter von Wien" waren diesmal auch am Tag der Arbeit nicht fad: Zum bereits traditionellen 1. Maifest der Brigittenauer Grünen und der AUGE Grünes Haus überzeugte das Stimmgewitter wieder einmal mit seinem Repertoire an Liedern der Sehnsucht und Liedern des Protestes, wobei die kraftvollen Stimmen aus dem Publikum eindeutig dem revolutionären Liedgut zuzuordnen waren und so manch geballte Hand erhob sich: "Vorwärts und nicht vergessen ..."

 



06.03.07
|
Aktionsradius Wien

Dienstag, 6.3.2007
"Stimmgewitter an der Wand" -
Heimspiel am Gaußplatz 11

Doppelt konnte man die Damen und Herren des Stimmgewitters am Gaußplatz 11 im Aktionsradius Wien wahrnehmen, ohne jedoch in den oberen Promillebereich eingetaucht zu sein. Denn: Die Wiener Künstlerin Lisl Spurny (www.lislspurny.at) hat das Stimmgewitter im Rahmen ihrer Porträtserie "Die Gesichter des Augustin" in Aquarell verewigt. Zur Vernissage gab's dann eben das Stimmgewitter im Doppelpack. Von der Wand lächelten sie also überrascht und von der Bühne überraschten sie das Publikum abermals mit Kitsch & Revo und älteren Hits aus der Heavy Schmalz Abteilung. Hier, wo der erste öffentliche Auftritt des Stimmgewitters anno 2002 stattfand, ging das Heimspiel wieder einmal besonders gut aus.




16.01.07
|
Stimmgewitter
im Rumpf live @ Badeschiff

Dienstag, 16.1.2007
Tänzchen unter Wasser - Taktlos, aber nicht ganz daneben

Untergetaucht aber nicht untergegangen sind die Stimmgewittler am Badeschiff am Donaukanal, in dessen Rumpf die Gastgeber Doris Knecht, Zita Bereuter und Christian Schachinger luden. Der Beginn war - "oba ob heit kennts mi sowieso olle am oasch lecken" - TAKTLOS (beim Stimmgewitter auch musikalisch groß geschrieben): damit erklärte der Kapellmeister den anfänglichen Seitensprung in die gebenedeiten Gewässer der Kollegen aus Kalksburg. Nicht ganz so brutal daneben gings dann weiter, garstig kitschig und lieblich revolutionär und vor lauter Freude wagte man auch ein Tänzchen auf der Bühne. Das Resümee: Stimmgewitter ist tiefseetauglich! Allerhand!



Highlights 2006

 


20.12.06
| Backstage
"Willkommen Österreich"

Mittwoch, 20.12.2006
Willkommen Österreich

Wer hätte sich gedacht, dass im ORF in Zeiten wie diesen der Name "Volksstimmefest" in den Mund genommen wird? Kleine Regieüberschreitung des Stimmgewitters als Gast bei "Willkommen Österreich", denn auch bei der Entstehungs-Geschichte darf niemals geschwindelt werden. Und die Geschichtsschreibung des Stimmgewitters begann nun mal wenn auch als Schnapsidee im wahrsten Sinn am "Volksstimmefest" anno 2000. 6 Jahre später trifft man die Hardcore-Schmalz-VokalistInnen der subversiven Art also auf der anderen Seite beim Establishment wieder? Ein Schicksal wie das vieler Alt-68er? Keineswegs, denn allein das namedropping war diesen Seitensprung wert. Aber ehrlicherweise natürlich auch die hohen Einschaltquoten, der CD-Vertrieb bedankt sich mit einem herzlichen "Rotfront".


13.12.06 | CD-Präsentation
"kitsch & revo | Szene Wien
Fotos:
M. Blaszczuk


13.12.06   |  Rainer Krispel &
Bernadette La Hengst

Mittwoch, 13.12.2006
Weiße Rosen, rote Fahnen
CD-Präsentation "kitsch & revo"

Berauschende Stimmung in der Szene Wien: Schaukelnde Herzen bei sehnsüchtigen Seemannsliedern, schwellende Leidenschaft bei auferstehendem Revolutionsliedgut. Das neue Programm der Süßwassermatrosen mit geöffneten Fäusten beziehungsweise der Lumpenproletarier mit geballten Herzen ist ein Superlativ der Kontroverse. Lieder wie „Weiße Rosen aus Athen“, ehrfürchtig und leidenschaftlich interpretiert mit Fritz Ostermayer, „Die Arbeiter von Wien“ innovativ mit Sofa Surfer/Slow Club/I-Wolf Wolfgang Schlögl am Akkordeon in Marsch gesetzt, oder wie „Kalkutta liegt am Ganges“ mit einem Hauch von russischem Pathos und dennoch entschmalzt und entwaffnet vom Duo Soyka & Stirner, und nicht zuletzt „Unter dem Pflaster“ mit der betörenden Elektrizität einer Bernadette La Hengst, die übrigens extra aus Berlin angereist kam, gingen quasi Hand in Hand auf die Bühne und schnurstracks in die Herzen des Publikums. Mit den weiteren Gästen wie Beautiful Kantine Band, DaHirsch und Michi Scheed, Ja Panik und Die Strottern kann der Abend nicht nur mit „ungeheuer viel unterschiedliche Musik“ (Zitat Rainer Krispel, der übrigens die Veranstaltung unorthodox dafür umso revolutionärer auf den Punkt moderierte), sondern mit einem weiteren Superlativ aufwarten: Wenn Ja Panik und das Stimmgewitter gemeinsam auf der Bühne stehen ist das ein generationsüberschreitendes Ereignis mit einem Altersunterschied von bis zu 44 Jahren – das gibt’s sonst nur im Kirchenchor.

PS: Ein herzliches Dankeschön an alle KünstlerInnen und an die Szene Wien und ihr Superteam!

 



15.11.06
| Alfred Dorfer im
Zentrum des Stimmgewitters
und mit Hängebauchschwein

15.11.2006
Live bei "The Making of
Donnerstalk"
Die Chorarbeiter von Wien und ein vorlautes Hängebauchschwein im Morgenfrost

Ein Zirkus um einen Zirkus für den Donnerstalk
In der schönen Alszeile, ein kleiner Mittwochwalk
Herrlich rotglühend, aber kalt, der Himmel dort hin gen Ost
Wir aber warten lange, durchdrungen vom Morgenfrost
Und kommt auch der unverzichtbare Kameramann
Schon bald mit seiner riesigen Gerätschaft an
Erst wird eine Liebesszene gedreht
Und oft wiederholt, wie es auch beim Film so geht
Nur ein vorlautes Hängebauchschwein, zu unserm Entzücken
Lässt sich, wie auch Chef Dorfer vom Donnerstalk, blicken


Hömal

 




30.09. | Fluc Stimmgewitter & Bernadette La Hengst


30.09.2006
"Revoluzzen mit dem Stimmgewitter"
- Bernadette La Hengst aus Berlin

Im Rahmen des feministischen Musikfestivals "Rampenfiber" gastierte Bernadette La Hengst (www.lahengst.de) im Fluc am Wiener Praterstern. Die Wahlberlinerin begeisterte mit ihrer Live-Performance zum aktuellen Album "La Beat" und riss abseits der Bühne gemeinsam mit Teilen des Stimmgewitters im übertragenen Sinne "Steine aus dem Sand". Um "den Strand" zu finden, wie es ein Revo-Klassiker der Frauenband Schneewittchen aus den späten 70ern verspricht - "Unterm Plaster liegt der Strand". Gemeinsam will man die Nummer entstauben und für die Jetztzeit auffrisieren.




29.09.06 | Mozart in Arbeit
Theater Akzent

29.09.2006
"Mozart wäre Stimmgewittler"
Die große W. AK. Mozart-Mitmachshow

Mit dem Motto "Würde Mozart heute leben, wäre er sicherlich Mitglied des Stimmgewitter!" und mit einigen Kostproben aus dem neuen "KITSCH & REVOlte"-Programm, das im November auf CD erscheinen wird, erfüllte das Stimmgewitter bravourös Ziel und Zweck der Mitmachshow des "Referat Mozart 2056"-Duos Deutschbauer/Spring: das Publikum sang und das Podium tanzte ...





26.09.06 | "wean hean" im Künstlerhaus
Foto: Peter Kubelka

26.09.2006
"Alles Künstler"
- wean hean - Das Wienerliedfestival

"Hörerlebnisse aus einem lebenden Kosmos" überschrieb der Kurier seine Ankündigung des Eröffnungsabends von "wean hean" (www.weanhean.at). Darunter ein großes Foto des Augustin-Chors Stimmgewitter. So war es dann auch, der Chor-Klangkörper schmetterte zwei außergewöhnliche Sets. Das Auditorium ging mit und trieb die SängerInnen zur Höchstform. "Eine Kategorie für sich: Das Stimmgewitter Augustin mit aus dem (Straßen-)Leben gegriffenen Texten wie 'I kenn a Männerheim, do is ois umasunst / do finden's nix dabei a waunnst daneben prunzt".
(Roman David-Freihsl/Der Standard)



16.09.06 | Häferl Sackgassenfest


16.09.2006
Alle Jahre wieder 's Häferl Sackgassenfest

Das Stimmgewitter gehört bereits zum Inventar genauso wie der Regen. Alle Jahre wieder darf der Augustin-Chor das zweitägige Sackgassenfest eröffen und alle Jahre wieder regnet es in unser Bier. Doch weder Betreiber noch Stimmgewitter lassen sich entmutigen und somit wird das Häferl-Sackgassenfest zum Highlight - alle Jahre wieder.

 


25.08.06 | Neusiedlersee


24.08.2006
Auswärtsspiel unter Freunden im "Tanzcafé der Nationen"

Auf Einladung des Beautiful Kantine Band-Vorstandes Kantine rockte das Stimmgewitter zum zweiten Mal die Cselley Mühle. Das direkte Duell mit der zeitgleichen Eröffnung des Eisenstädter "Festes der 1000 Weine" ging resultatsmäßig vieleicht an die Eisenstädter - verglich man die Performances, so hieß der Sieger unbestritten Oslip und das Stimmgewitter.
Der Tag danach galt der Entspannung. Das Stimmgewitter hoch zur See (Foto) aber dennoch ein Lied auf den Lippen - "Fährt ein weißes Schiff nach Hong Kong, haben wir Sehnsucht nach der Ferne ..."



19.05.06 | Krems
Theodor Kramer-Preisverleihung

19.05.2006
Robert Sommer erhält den Theodor Kramer-Preis in Krems & das Stimmgewitter singt dazu

Neben Milo Dor ist Augustin-Mitbegründer und Redakteur Robert Sommer der Theodor Kramer-Preisträger des Jahres 2006. Der Preis wird seit sechs Jahren für "widerständiges Schreiben" vergeben. Milo Dors Sohn, der Regisseur Milan Dor, nahm den Preis für seinen verstorbenen Vater entgegen. Robert Sommer betonte in seiner Dankesrede in der Kremser Minoritenkirche, dass er sich auch im Namen des Augustin über den Preis freue. Dass die Vokal-Abteilung des Augustin für den musikalischen Rahmen der Feierlichkeit zu sorgen hatte, war insofern extrem logisch. Das Stimmgewitter überraschte die AkteurInnen der Theodor Kramer-Gesellschaft und das Publikum mit einem vertonten Kramer-Gedicht ("Wann in mein grünes Haus ich wiederkehr ...").




08.05.06 | Dornbirn
Das Ländle macht die Welle


08.05.2006
Westlichstes Gastspiel ever ...
Stimmgewitter donnert in Vorarlberg

Chlochards zum Saisonabschluss in Dornbirn. Einen humorvoll-gesellschaftskritischen Akzent setzt der Gesellschaftspolitische Stammtisch der katholischen Kirche Vorarlbergs am 8. Mai ab 20 Uhr im Kolpinghaus Dornbirn. Beim letzten Abend vor der Sommerpause wird derWiener Gesangsverein "Stimmgewitter Augustin" sozialkritische Lieder bringen. ...
(Vorarlberger Nachrichten)

 


21.03.06 | Aktionsradius Augarten

21.03.06
Stimmgewitter lehrte Deutschen das Wienerlied
"Heit los i des Gschloda schdee"

40 Weiterbildungsgeneigte besuchten den Intensiv-Wienerliedkurs, darunter ein Drittel Piefke. Diese waren das primäre Zielpublikum der Veranstaltung. Im Rahmen des Aktionsradius Augarten-Projekts "Ösis und Piefke – Ein Missverständnis" stand eine besonders integrationsfördernde Maßnahme auf dem Programm: die Einführung in den Sound des Wienerlieds.
Das Stimmgewitter "Österreichs schrägster Chor" forderte die Kursteilnehmerschaft wie folgt. Fünf Songs aus dem Oeuvre der Wienerlied-Zersetzer vom Kollegium Kalksburg, mittlerweile auch im Standardrepertoire des "Sandlerchors", kamen zum Vortrag. Nach jedem Lied wurden Verständnisprobleme gelöst. Die KursteilnehmerInnen durften sich sodann demokratisch ihren Champion unter den fünf Liedern auswählen. Dieses wurde somit zum Kerngegenstand der Kursmaßnahme. Nachdem die Aussprache des Textes relativ harmonisiert war schritt der um die Kursteilnehmer erweiterte Klangkörper zur Tat. Schon der dritte Anlauf, das Lied zu bewältigen, führte zum Ziel des Lehrgangs. Das gemeinsam Gelungene wurde aufgenommen, sodass alle KursteilnehmerInnen mit einer CD, enthaltend die ins Lied eingegangene Anstrengung der Integration, verabschiedet werden konnten. (Augustin/Robert Sommer)




28.01.06 | Kongresshaus Wien

Stimmgewitter & Bassena Boyz

28.01.06
Vorausscheidung Protestsongcontest 06:

Wieder nicht unter den Großen 10

"Protest kann nicht perfekt sein" ... Juroren auch nicht: Die zehn begehrten Tickets fürs Finale des "ProtestSongContest 2006" sind vergeben - Um einige "Verlierer" ist's bitter schade ...
... Die Zehner-Auswahl ist nicht die schlechteste, dennoch bleibt ein
bisschen Traurigkeit: Kein Punk-Rock der Marke "Tote Hosen" mit noch viel mehr toten Weihnachtsmännern (Christoph & die Kirchturmspitzen). Und: Wieder kein Stimmgewitter im Finale. Der bereits zum dritten Mal gescheiterte Obdachlosenchor hätte es sich mit Unterstützung der Bassena Boyz dieses Jahr endlich verdient.
(derStandard.at)